01.01.2024

Evora – Portel – Monsaraz – Evora

Nach dem gestrigen Silvesterabend sind wir erstaunlich früh am Frühstücksbuffet anzutreffen. Wir geniessen sowohl die Stille wie auch die wiederum grandiose Auswahl.

Ich bin jederzeit Fan früher Stunden, da sich damit unter anderem Staus gut umgehen lassen. Umgemünzt auf die hiesige Situation heisst das, dass man an schönen Orten alleine ist.

So fahren wir bald nach dem Morgenessen nach Südosten und geniessen die ersten Sonnenstrahlen am Castelo de Portel.

Nachdem wir Sonne und damit Vitamine getankt haben, fahren wir weiter nach Osten, wo sich in Amieiria die Stierkampf-Arena und das davor stehende Monument zu fotografieren anerbieten.

Am nicht weit entfernten Praia Fluvial de Amieria halten wir nochmals an, bevor es nach Norden durch grüne Felder nach Corval geht.

Hier möchten wir eigentlich in der aus Fernsehsendungen bekannten Olaria o Patalim ein paar Ton-Kunstwerke erstehen. Leider ist diese Töpferei scheinbar nur in der Tourismus-Zeit geöffnet und so gönnen wir uns einen kleinen Kaffee, während wir das weitere Vorgehen beraten.

Wenn der eine kein Geschäft machen will, so doch sicher der andere – denken wir uns. Und tatsächlich möchte uns eine der vier hier ansässigen Töpfereien doch noch empfangen. Bei José Cartaxo erstehen wir unter anderem 8 neue Espressotassen.

Weiter geht’s zum Menir do Barrocal.

Von hier aus sind es nur noch ein paar Minuten zum Cromlech von Xerez. Dieser Stein-«kreis», welcher hier als Quadrat wieder aufgebaut wurde, wurde vor etlichen Jahren ein paar Kilometer entfernt in einem Bachbett gefunden.

Auch so war das ein eindrücklicher und cooler Stopp.

Weiter geht es ein paar Höhenmeter gewinnend nach Monsaraz, wo wir uns auf die Suche nach einem kleinen Imbiss machen. Das stellt sich als gar nicht so einfach heraus, da wir natürlich nicht in der Hauptsaison hier sind.

Ein kleines Café erbarmt sich dann aber und wir werden vor dem akuten Verhungern gerettet.

Nach diesem wirklich lohnenden Besuch des Städtchens Monsaraz fahren wir die paar Meter wieder runter und entscheiden uns dann aber noch für einen weitern Umweg zum Menhir de Outeiro.

Wir (TuT) haben unterdessen auf unseren Reisen einige Menhire und standing stones gesehen und Rätseln immer wieder von neuem, was denn der Zweck dieser hätte sein können. Auch hier, zumal dieser auch nicht gerade gerade ist.

Über Weinrebenfelder zu fliegen hatte ich mir vor der Reise auch noch gewünscht, da diese gerade hier äusserst ausgedehnt sind. Das kann ich auf dem Weg zurück nach Evora hiermit «abhaken».

Es scheint, als hätten die Portugiesen all ihr Pulver am gestrigen Silvester-Abend verschossen. So gestaltet sich die Suche nach einem Restaurant für den heutigen Abend eher schwierig.

Wir werden schliesslich doch noch fündig und sind – ausser denjenigen, die zur Vorspeise die Gemüsesuppe wählten -ziemlich zufrieden.

Ein wirklich schön gefüllter 1.1. geht damit zu Ende!

Gute Nacht!

<– 31.12.2023 02.01.2024 –>

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