27.12.2023

Lagos

Zum Glück haben wir hier zwei Zimmer und können uns so gemäss einzelner Fitness-Grade auf diese verteilen.

Beim Morgenessen ist der Appetit vorhanden und das Buffet lässt keine Wünsche offen.

Wir lassen uns fast keine Zeit und fahren los, als alle mitreisenden Vagantifüdlä bereit sind. In der Mittelkonsole kann man gut erkennen, was mein «Hauptnahrungsmittel» für den heutigen Tag ist.

Wir haben uns als unser heutiges erstes Ziel die Küste südlich von Lagos ausgeschaut.

Hier befindet sich die Ponte de Piedada, deren Ansicht wir uns auf einem sehr schönen Umweg erwandern.

Nach dem Erklimmen der Treppe merke ich erneut, dass ich nicht bei 100% bin (ok, das war ich natürlich seit meinem 20. Lebensjahr nie mehr – aber Ihr wisst, was ich meine).

Nachdem wir wieder bei Atem sind, gehen wir den Uferweg weiter nach Westen, wo sich weitere schöne Ausblicke auftun.

Unser heutiges erklärtes Ziel befindet sich weiter südwestlich. Auf dem Weg dahin habe ich in der Recherche noch etwas gefunden, das irgendwie keinen Sinn macht, für die Reisegruppe aber sehr interessant ist: der Menir de Padrão.

Oberhalb der Praia do Barranco machen wir ein paar Fotos und anschliessend Kehrt.

Das Wetter meint es gut mit uns und so ist auch das nächste Ziel, die Fortaleza de Sagres, schnell erreicht. Es handelt sich um eine sehr gut erhaltene Wehranlage mit diversen Gebäuden, die sogar einigermassen gut im Licht stehen.

Nun meldet sich trotz des umfangreichen Morgenessens das Hüngerchen. Zum Glück befindet sich die Erlösung nicht allzu weit entfernt.

Wir fahren auf der sehr gut ausgebauten Strasse nach Norden und halten dann aber am Miradouro da Cordoama. Hier treffen wir auf die typischen westportugiesischen Klippen, die teilweise aus Sandstein oder sogar auch nur Sanddünen bestehen.

Wir wollen heute noch weiter nach Norden, wo sich zwei weitere Highlights befinden.

Das erste sind die hiesigen Ruinen eines islamischen Dorfes.

Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, wieso man auf dieser Klippe eine Siedlung erbaut, wo es kein Ackerland gibt und der Ozean einen halsbrecherischeren Abstieg entfernt ist.

Weiter nördlich treffen wir auf die herrliche Praia da Bordeira, wo sich Fischer und Surfer in ihren Hobbies üben.

Nach diesen vielen Eindrücken sind mittlerweile alle Reiseteilnehmer ein bisschen müde und so fahren wir über das Inland zurück nach Lagos in unser Hotel.

Zum Abendessen steht uns wiederum das hervorragende Buffet zur Verfügung.

Hoffentlich bin ich morgen wieder gesund…
Gute Nacht!

<– 26.12.202328.12.2023 –>

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