Yogjakarta – Madakaripura – Putus (Bromo)
Um 6:15 holen uns unsere Begleiter am Hotel ab und Hajrul fährt uns zum Bahnhof, wo um 6:45 unsere Zugfahrt nach Mojokerto startet.
Unterwegs erhalten wir nebst wunderbarem einheimischen Morgenessen, welches das Hotel zubereitet hat, auch einen weiteren Einblick in die hiesige Kultur und Landschaft.










In Mojokerto werden wir wiederum bereits von unserem treuen Fahrer Hajrul erwartet und die Reise geht alsbald weiter gen Osten. Da das Morgenessen bereits ein paar Stunden her ist und Hajrul bereits eine beträchtliche Strecke gefahren ist, begeben wir uns in Pasuruan ins Kebon Pring Rumah Makan Lesehan, welches uns ein weiteres perfektes Mittagessen serviert.







Auf dem Weg vom Bahnhof zum Mittagessen hat Tina Ahadi gegenüber nachgefragt, wie weit denn der Umweg zu unserem geplanten und bezahlten Wasserfall-Abstecher sei. Darauf hat er erst überrascht reagiert, dann aber scheinbar doch noch alles organisieren können.
So kommen wir rund eine Stunde nach Verlassen des Restaurants am dedizierten Parkplatz an. Hier wird aber nicht gleich losgewandert, sondern auf mehr oder weniger zuverlässig erscheinende Zweiräder umgesattelt. In rasantem Tempo geht es zum Startpunkt der kurzen Wanderung, die wir – wie hier üblich – aber natürlich mit einem Guide zu unternehmen haben, obwohl es nur einen Weg ins Tal rein und wieder raus gibt.






Der Bach ist mehrere Male zu überqueren und unterwegs gibt es bereits einige Wasserfälle zu sehen – und teils auch zu unterqueren, weshalb wir uns mit Regenpelerinen ausgestattet haben.
Im finalen Kessel angekommen ist das Szenario wunderschön. Die Felswände, an welchen das Wasser herunterströmt, sind 200 Meter hoch und erstaunlicherweise haben wir den Ort eine Weile nur für uns.












Auf dem Rückweg müssen wir leider sehen, was Touristen vereinzelt mit ihren nun nicht mehr benötigten Regenponchos machen. Schade.
Für den Rückweg anerbieten sich nun zwei andere Motorradfahrer. Derjenige, der das schwerere Los (also mich) erwischt, verfügt meiner Ansicht nach über ein eher untermotorisiertes Gefährt. Meine Frage, ob das Ding uns denn die Strasse zum Parkplatz raufbringt, wird von den Zuschauerplätzen mit lautem Gelächter quittiert.
Wir erreichen das Ziel, wenn auch viel gemächlicher als auf dem Hinweg, was mir aber eigentlich sehr sympathisch ist. Oben angekommen spendieren wir unseren Guides und den umliegenden Personen einen Tee, bevor die Reise weitergeht.


Nun schraubt sich die Strasse immer höher und als wir das Hotel für die Nacht, das ausgezeichnete Jiwa Jiwa Bromo erreichen, ist die Luft sehr frisch.
Nachtessen gibt es über die Strasse im Hotelrestaurant und ist sehr gut, wenn auch touristisch angehaucht. Dennoch: Bebek (Ente) schmeckt immer…







Wir sind früh im Bett, da es schon bald wieder losgeht.
Gute Nacht!