Archiv der Kategorie: Irland

Posts aus Irland

06.07.2024

ZRH – DUB – Ballymascanlon

Die Vagantifüdlä sind wieder zu viert unterwegs!

Als ihnen das Reiseziel eröffnet wurde, haben die Muttis noch schneller zugesagt als sonst üblich:

«Lotti! Sälü, was minsch du?»

«Auso wes i Norde geit u speziell nach Irland mues i gar nüt studiere ;). We mir da mitgno wärde bini sofort derbi 🙂

Also sind wir ein paar Monate später wieder im Zug unterwegs in Richtung Flughafen. Endlich startet unser Flieger mal nicht frühmorgens und so können wir noch kurz die Lounge besuchen.

Die Swiss bringt uns sicher auf die grüne Insel, wobei wir unterwegs sogar noch ein paar schöne Ausblicke und ein durchaus geniessbares Mittagessen vorgesetzt erhalten.

Die Autoübernahme zieht sich aufgrund der aktuellen Nachfrage etwas in die Länge, was aber zum Glück nicht an der Laune der Reisegruppe zehrt.

Nachdem wir sicher sind, dass alle Lichter am Mietwagen funktionieren, fährt Tina uns die ersten Meter in Richtung Norden, wo wir noch kurz vor der nordirischen Grenze in Ballymascanlon nächtigen.

Gute Nacht!

<– Übersicht 7. Juli 2024 –>

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07.07.2024

Ballymascanlon – Giants Causeway

Wie erwartet ist das Morgenessen in unserem Golf-Resort durchaus geniessbar und wir können den heutigen Tag gut genährt starten.

Unser Weg führt uns nordwärts in eine von Touristen nicht häufig besuchte, aber nicht minder wichtige Stadt: Antrim, wo wir die Umgebung der Burg erkunden.

Nachdem wir den ergiebigen Schlossgarten abfotografiert haben, begeben wir uns in der Geschichte ein paar Jahrhunderte zurück und besuchen auch noch die hiesige Motte, was ein mittelalterliches Aussichts- und Abwehrbauwerk ist.

Unsere Rundwanderung vervollständigen wir über den Weg dem Fluss entlang, wo es unter anderem einen Wunschbrunnen zu bezirzen gibt.

Ein wirklich schöner Abstecher, fast ohne Touristen. Wir fahren weiter nach Nordosten, wo wir schon bald die Küste erreichen. Es wird sofort wieder rau, windig und das Wetter zeigt, was es kann.

Die paar Höhenmeter zum Hidden Village bringen wir aber trocken hinter uns und können sogar ein paar schöne Bilder einfangen.

Da wir heute noch die Nordküste erreichen wollen, fahren wir anschliessend durch das wunderbare Glenaan, in dem sich aber leider keine Ausweichstellen für einen Stopp anbieten. Ein paar Kilometer weiter geniessen wir umso mehr das Wetter und die Aussicht am Altarichard Viewpoint.

An der Küste angekommen, machen wir ein paar Fotos von Kinbane Castle und der beeindruckenden Szenerie, bevor wir weiter nach Westen fahren.

Nebst Whitepark Bay Beach treffen wir auch Dunseverick Castle im besten Licht an und saugen die Stimmung in uns auf.

Unser heutiges Ziel befindet sich noch ein paar Kilometer weiter westlich und nennt sich Giants Causeway.

Interessanterweise wird niemand nervös, als wir zuerst in aller Ruhe die Hotelzimmer beziehen und das (wirklich leckere) Abendessen zu uns nehmen.

Als sich der Sonnenuntergang langsam nähert, begeben wir uns runter zum Meer und können unser Glück fast nicht fassen. So wenige Leute hat es hier ansonsten wohl nur im kältesten Januar-Wetter!

Tina und die Muttis machen es sich auf der natürlichen Tribüne bequem, währenddessen ich noch ein «paar» Fotosujets suche.

Während die älteren Reiseteilnehmer sich irgendwann ins Bett verabschieden, gönnen sich Tina und ich auch die letzten Sonnenstrahlen.

Zurück im Hotel wartet dann noch ein kleines Dessert, bevor uns auch unser Weg ins Bett führt.

Gute Nacht!

<– 6. Juli 2024 8. Juli 2024 –>

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08.07.2024

Giants Causeway – Rathlin Island

Unsere Muttis warten bereits hungrig auf uns, als wir zum vereinbarten Zeitpunkt zum Morgenessen eintreffen. Dieses fällt erwartungsgemäss sehr deftig, aber auch lecker aus.

Nachdem wir gepackt und ausgecheckt haben, besuchen wir noch kurz das benachbarte Museum, wo es viele Fakten und aber auch Geschichten zu entdecken gibt.

Anschliessend fahren wir nach Ballycastle, wo am Nachmittag unsere Fähre nach Rathlin ablegen wird.

Noch ist aber genug Zeit und wir unternehmen bei wunderbarstem Wetter eine kleine Wanderung am Fair Head, die uns über Schafweiden zur Basaltküste und wieder zurück bringt.

Nach dieser wunderbaren Runde fahren wir nach Ballycastle und finden nach einem kleinen Disput auch einen Parkplatz direkt am Hafen.

Den anschliessenden Imbiss im Marconis haben wir uns redlich verdient.

Als die Fähre anlegt, sind Aus- und Einsteigen ein wunderbares Abbild des hiesigen Lebens. Dass wir fast alleine auf dem Schiff sind, bemerken wir gar nicht.

Wir haben eine wunderbar ruhige Überfahrt und passen uns auf der Insel sofort den Gegebenheiten an, indem wir schnell Platz machen, als eine Erntemaschine, die den Dienst hier erledigt hat, sich den Weg zur Fähre bahnt.

Das Hotel ist zum Glück nicht weit entfernt und nach dem Einchecken empfehlen wir den Muttis, sich das Örtchen auf eigene Faust anzusehen.

Wir hingegen haben ausgerechnet, dass die Zeit für eine Inselquerung zum Rathlin East Lighthouse und zurück noch reicht. Das herrliche Wetter äussert sich in den Fotos unten genau so, wie in warmen Körpertemperaturen und roten Backen.

Zum Nachtessen tritt die Reisegruppe dann wieder komplett an und ist sehr positiv überrascht. Uns werden köstliche Gerichte serviert und wir diskutieren bereits, was wir denn morgen bestellen könnten.

Dessert fällt nach den grossen Portionen für heute aus. Mal sehen, wie das morgen aussieht…

Gute Nacht!

<– 07.07.202409.07.2024 –>

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09.07.2024

Rathlin Island

Heute steht ein Highlight dieser Reise an, und dafür wollen wir gut gerüstet sein. Zum Glück bietet das hiesige Frühstück genau den Boden, den wir dafür benötigen.

Wir sind zeitlich gut unterwegs und unser Transportmittel zur Westspitze der Insel fährt gerade erst ein, als wir am Abfahrtsplatz eintreffen.
Das Prozedere mit den Papiertickets passt wunderbar hier auf die Insel und wir fühlen uns auch in diesem alten Bus (Bert’s Puffin Bus) sofort wohl.

Selbstverständlich bringt uns unsere Chauffeurin problemlos ans Ziel, wo wir uns umgehend auf die untere Plattform begeben, um…

…unsere heissgeliebten Puffins (Papageientaucher) und ihre geflügelten Kumpanen zu beobachten.

Wir freuen uns sehr, dass auch die Muttis das Schauspiel geniessen und keineswegs als selbstverständlich ansehen.

Mit dem Busticket hat man eine gewisse Zeit hier zur Verfügung, bevor man wieder zurückfahren muss. Dies reizen wir vollends aus!

Tina und ich wandern ins Dorf zurück, was in etwa 1.5 Stunden dauern sollte. Lotti und Berty winken uns derweil vom Bus aus zu.

Die moorige Landschaft auf den ersten Kilometern gefällt uns sehr gut. Erst als wir uns dem Hafen nähern, gibt es vermehrt kultiviertes Land und Nutzvieh zu sehen.

Wir beschliessen, dass wir uns ein Getränk im Pub verdient haben und kurz nachdem wir uns draussen hingesetzt haben, schlendern zwei bekannte Gesichter vorbei, die wir natürlich zu einem Umtrunk einladen.

Herrlich!

Die Muttis freuen sich dermassen auf das Nachtessen, dass sie wieder überpünktlich sind. Wir werden denn auch nicht enttäuscht und geniessen die heimisch angehauchten Gerichte des italienischstämmigen Küchenchefs.

Nachdem Spanien die Franzosen im Halbfinale der EM besiegt hat, ist es definitiv Zeit fürs Bett.

Gute Nacht!

<– 08.07.202410.07.2024 –>

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10.07.2024

Rathlin Island

Aufgrund der Wetterprognose treffen wir uns etwas später zum Morgenessen, welches genau so lecker und umfänglich ausfällt wie gestern.

Trotz des Nieselregens ist die vereinte Reisegruppe bald nach dem Essen unterwegs in Richtung Südosten der Insel.

Hier haben wir uns den Craigmacagan Walk ausgeguckt, auf welchem wir trotz des Wetters ein paar schöne Ausblicke geniessen können.

Wir erreichen schliesslich wieder die Insel-Hauptstrasse und während ein Teil der Gruppe den Heimweg antritt, geht die andere Hälfte noch in Richtung Südspitze weiter, wo ein anderer Rundweg auf die Erkundung wartet.

Schliesslich trifft sich die ganze Gruppe im Hotel wieder.

Ein paar hundert Meter vor dem Hafen haben sich Robben auf den vorgelagerten Steinen breitgemacht. Tina und ich rücken nochmals aus, um diese zu beobachten und auch ein paar Fotos zu machen.

Im Tourismusbüro, das nun geöffnet ist, haben wir auch noch die Möglichkeit, den Gründer der schon ziemlich legendären Modell-Segelschiff-Rennen kennenzulernen. Dass er auch mehrmaliger Inselmeister ist, muss hier wohl nicht erwähnt werden…

Auf das Nachtessen freuen wir uns seit dem ersten Abend auf der Insel ungebremst und wir werden auch dieses Mal nur positiv überrascht.

Da wir die Portionengrösse nun bereits kennen und aber auch ein paar Meter gewandert sind, liegt sogar ein geteilter Nachtisch drin.

England gewinnt 2:1 gegen die Niederlande und das Puzzle wird am Nebentisch beinahe gelöst – ein schöner Abend für alle.

Gute Nacht!

<– 09.07.2024 11.07.2024 –>

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11.07.2024

Rathlin – Donegal Town

Leider ist unsere Zeit auf Rathlin bereits vorbei.

Da unsere Fähre sehr früh ablegt, fällt auch das Morgenessen aus. Mit viel Wehmut blicken wir auf die Zeit auf dieser schönen Insel zurück, als sich das Boot entfernt.

Auf der Irischen Insel angekommen hat uns der Urlaub wieder und wir merken schnell, dass wir ein paar Kilometer vor uns haben.

Also lassen wir diverse Sehenswürdigkeiten ungewürdigt und stoppen erst kurz vor der Irischen Grenze in Strabane wieder. Hier gönnen wir uns einen späten Morgenkaffee im Café Nero und decken uns bei McColgans’s mit wunderbaren frischen Sandwiches für später ein.

Im Glenveagh National Park ist die Zeit für die Sandwiches gekommen und sogar frühere Zweiflerinnen sind überzeugt, dass dieser Kauf so falsch nicht war.

Zumindest für Tina und mich folgt eine der schönsten Fahrstrecken überhaupt, als wir das Hochland um Mount Errigal durchfahren. Natürlich darf auch das Gruppenselfie mit ebendiesem nicht fehlen.

Wie schon erwähnt haben wir heute ziemlich viel Strecke eingeplant und so bleibt auch hier nicht viel Zeit zum Verweilen.

Nachdem wir einen kurzen Stopp bei Leo’s Tavern (Haus der Familie Brennan -> Enya , Moya etc.) eingelegt haben, fahren wir nach Süden und dort über die Assaranca Falls und das Owenee Valley zum Glengesh Viewing Point.

Das Wetter hat den ganzen Tag wunderbar mitgespielt und auch die letzten Kilometer bis nach Donegal Town bringen wir problemlos hinter uns.

Hier checken wir in der sehr guten und neuen Gateway Lodge ein. Allerdings treiben uns Entdeckergen und Hunger schon bald wieder auf die Strasse und in Richtung Zentrum.

Tina und ich sind nicht zum ersten Mal hier und vor allem Tina hat einen Favoriten für das Nachtessen. Glücklicherweise sind unsere Muttis kulinarisch für fast alles offen und so sitzen wir schon bald in einem der besten Indischen Restaurants Irlands.

Meine Mutter findet heute sehr scharf sehr gut, was ihr ein schönes Rouge ins Gesicht zaubert. Gerichte und Service sind wiederum makellos und wir kommen sicher wieder, wenn wir in der Gegend sind.

Anschliessend gönnen wir uns noch Live-Musik und einen Drink, welcher sich durchaus verschieden stark auf die kognitiven Fähigkeiten der jeweiligen Konsumentin auswirkt.

Gute Nacht!

<– 10.07.202412.07.2024 –>

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12.07.2024

Donegal Town – Gweesalia (Mayo)

Das Morgenessen in der Gateway Lodge überrascht uns mit einer frei bestellbaren Karte, und als die Bestellung geliefert wird, sind wir fast sprachlos. Alles ist frisch zubereitet und sieht nicht nur lecker aus, sondern ist es auch im Verzehr. Top!

So starten wir gut vorbereitet zum nächsten Abschnitt unserer Reise.

Damit wir auch beim nächsten Besuch noch etwas zu entdecken haben, lassen wir sämtliche gespeicherten Ziele nördlich von Sligo aus und schauen uns dafür jede Ecke des Carrowmore Megalithic Cemetery an.

Bei den Old Cliff Baths in Enniscrone in Form einer mittelalterlichen Burg halten wir nur kurz und die meisten Reiseteilnehmer bleiben sogar im Auto.

Es wird also mehr gefordert und so steuern wir Rosie’s Pottery Studio in Easky an. Hierfür kann nun die ganze Gruppe motiviert werden und das eine oder andere Kunststück findet den Weg in unsere Einkaufstaschen.

Als nächstes steht Downpatrick Head auf dem Programm, den wir ebenfalls bei wunderbarem Wetter bestaunen können.

Die Inschrift «64 Eire» diente den Piloten im zweiten Weltkrieg zur Navigation. Diese Zeichen sind über die ganze Insel verteilt und wurden damals in Karten vermerkt.

Wir sind noch fit und fahren deshalb auch gleich noch auf die Mullet Peninsula und sehen uns hier die Strände und Blacksod Lighthouse an.

Unsere Unterkunft, das Erris Coast Hotel, ist Luftlinie nur ca. 10 Km vom Blacksod Lighthouse entfernt. Die Reise per Auto zieht sich aber dank dem Inlet auf gut 40 Minuten.

Das Hotel erfüllt unsere Erwartungen vollends und wir geniessen das mehr als gutbürgerliche Abendessen. Sogar ein Dessert (to share!) liegt noch drin.

Gute Nacht!

<– 11.07.202413.07.2024 –>

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13.07.2024

Gweesalia (Mayo)

Die Muttis geniessen heute ihren freien Tag und dürfen deshalb auch ausschlafen, weshalb Tina und ich das Morgenessen in Zweisamkeit geniessen.

Wir sind dann umgehend «on the road», da das Wetter aktuell noch einigermassen trocken aussieht, und wir doch einige Kilometer zu Fuss geplant haben.

Wir finden den Start für die geplante Wanderung problemlos und sind nach Wechsel des Schuhwerks schon bald unterwegs.

Der Weg durch den Wild Nephin NP ist hier wunderschön angelegt und führt uns durch typisch irische Landschaften.

Tina scheint Einfluss auf das Wetter zu haben – immer wenn sie ihre Kappe nicht aufhat, beginnt es zu regnen. Das wird meinerseits natürlich zur Genüge kommentiert.

Trotz des Wetters ist die Wanderung aufgrund der einigermassen warmen Temperaturen sowie den jeweils nur sanften Anstiegen sehr schön.

Wir kommen zu einem Abzweiger, bei welchem man weiter den ganzen Wild Nephin Way gehen könnte. Für uns ist hier aber «Schluss», indem wir nach rechts abbiegen.

Gewonnene Höhenmeter müssen irgendwann auch wieder verloren werden. Das geschieht hier zum grossen Teil während weniger, sehr steiler Meter.

Der weitere Weg ist dann wieder sehr angenehm und wir entdecken sogar noch kanadisches Wild, bevor wir uns am Ausgangs- und Zielpunkt einen kleinen Imbiss gönnen.

Für den Rückweg zum Hotel entscheiden wir uns für die südliche Strecke, da wir von Norden her zum Park gekommen sind.

So können wir bereits einen Blick auf das morgige Ziel, Achill Island, werfen.

Wir gönnen uns zudem einen leckeren Kaffee im Ballycroy Visitor Centre, wo wir uns dann auch die interessante Ausstellung über die frühe Besiedelung ansehen.

Nachdem wir beim mittlerweile sehr schönen Wetter auch noch den Discovery Point bei Oileánn Chloigeann angesehen haben, sind wir reif für die Rückkehr ins Hotel.

Zum Abendessen ist dann die ganze Reisegruppe wieder vereint und wir haben uns einiges zu erzählen. So waren auch die Muttis nicht untätig und haben zu Fuss die nähere Umgebung erkundet – inklusive Kontakt mit der hier lebenden Bevölkerung.

Das Essen ist klassisch Irisch auf einem sehr guten Niveau, was wir uns nach dem nasskalten Tag noch so gerne schmecken lassen.

Gute Nacht!

<– 12.07.202414.07.2024 –>

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14.07.2024

Gweesalia (Mayo) – Achill Island

Nach dem Morgenessen checken wir aus und fahren nach Süden. Tina und ich waren gestern schon im Besucherzentrum des Ballycroy National Park, haben aber die kleine Rundwanderung ausgelassen.

Das holen wir heute mit den Muttis nach.

Wir fahren weiter und wählen in Mulranny nicht den direkten Weg nach Achill, sondern fahren an der Südküste entlang, wo wir unter anderem den Spanish Armada Viewpoint besuchen und einen schönen Ausblick auf Clare Island geniessen.

Nachdem wir Achill Sound überquert haben, fahren wir auch hier wieder die südliche Rund und passieren unter anderem Old St. Dympna’s Church und den Aussichtspunkt Cuan na hAisléime.

Das Wetter hält sich heute wirklich gut und so ist es auch klar, dass wir weiterhin die Insel erkunden. Die nördlichen Strände sowie das gescheiterte Siedlungsprojekt in Slievemore sind unsere nächsten Ziele.

Da wir noch gut in der Zeit sind, fahren wir zum westlichen Ende der Insel, welches kürzlich aufgrund eines Kinofilms (Banshees of Inisherin) grosse Berühmtheit erlangt hat. Schon bald merken wir, dass nebst uns noch andere Menschen die Idee hatten, diesen Strand zu besuchen und so brechen wir das Vorhaben nach kurzer Wartezeit (für heute) ab.

Die nächste Überraschung(en) erwartet uns bei unserer Unterkunft, wo wir im reinsten Schweizerdeutsch sehr herzlich von Jon und Alex empfangen werden.

Jon führt uns in unsere Themenzimmer und erklärt uns die Eigenheiten dieser und lädt uns anschliessend zum Welcome-Drink in Form eines riesigen Eisbechers ein.

Zum Abendessen spazieren wir ein paar Meter in die Amethyst Bar, wo die Essensqualität je nach Wahl sehr variiert.

Auf dem Heimweg bietet sich noch ein schöner Anblick mit der Rotfärbung der untergehenden Sonne.

Gute Nacht!

<– 13.07.202415.07.2024 –>

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15.07.2024

Achill Island – Curry

Die gestrige Umfrage nach Teilnehmern an der heutigen Sonnenaufgangsunternehmung «Colm Dohertys Cottage» fand nur zwei Zusagen und so sind Tina und ich vor dem Morgenessen alleine unterwegs.

Und wir sind lange Zeit wirklich alleine – auch hier am malerischen Strand bei strahlendem Sonnenschein!

Auf der Rückfahrt besuchen wir, da es noch nicht Zeit fürs Morgenessen ist, auch noch Keel Beach. Die Drohne stört um diese Zeit noch keine Menschenseele und darf deshalb ein paar Flugmeilen sammeln.

Zum Morgenessen sind dann die Muttis auch wieder dabei und wir sind überwältigt, was die beiden Hosts hier auftischen!

Nach diesem wunderbaren Start in den Tag verabschieden wir uns von Jon und Alex und fahren zum Dugort Beach, wo Tina dann doch ein paar Meter im Atlantik schwimmen möchte – wie fast jedes Mal, wenn wir in Irland sind.

Nach diesem kalten Erlebnis fahren wir in die Höhe und geniessen die bei diesem Wetter herrliche Aussicht von Minaun Heihgts.

Nun ist es aber an der Zeit, Achill Island zu verlassen. Unser nächster Halt ist erst bei Burrishoole Abbey, die malerisch an einem Meeres-Ausläufer erbaut wurde.

Da in der Reisegruppe stets der Wunsch nach handgemachten Mitbringseln mitschwingt, machen wir einen Abstecher nach Ballina, wo wir aber lediglich in Sachen Kaffee fündig werden.

Wir fahren durch die Windy Gap, die sehr schön anzusehen ist, jedoch leider keinerlei Haltemöglichkeiten bietet, nach Curry, wo wir unsere Zimmer für die nächsten zwei Nächte beziehen.

Unser heutiges Zielevent der Summer School in Tubbercurry findet erst abends statt, weshalb wir auch gleich noch etwas Nahrung hier in unserem Hotel, dem Yeats Country Inn, zu uns nehmen.

Wir kommen anschliessend pünktlich in Tubbercurry an, vergeuden aber trotzdem keine Zeit, um an gute Plätze für das heutige Abendprogramm, dem Tribut für Junior Davey, einen der weltweit besten Bodhrán-Spieler, zu kommen.

Das Programm wird von einigen der besten Künstler der Insel und Überraschungsgästen bestritten und dauert über drei Stunden.

Der gesamten Reisegruppe gefällt es und so bleiben wir bis fast zuletzt auf unseren Stühlen.

Tina fährt uns sicher nach Curry ins Hotel. Spät ist es geworden – also gute Nacht!

<– 14.07.202416.07.2024 –>

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