Für das Morgenessen hier gibt es ein eindeutiges «Wow!» Nebst dem ausführlichen Buffet dürfen wir auch noch Spezialitäten bestellen. Für mich sind das zum Beispiel Eggs Benedict. Diese sind perfekt zubereitet!
Nach dieser Stärkung fahren wir nach Osten in Richtung unserer letzten Unterkunft. Wobei unterwegs zufälligerweise noch ein Shoppingzentrum unseren Weg kreuzt…
Wir sind einigermassen erfolglos in unseren Shopping-Bemühungen und fahren zu unserem Hotel nahe des Flughafens.
Das Auto können wir hier an der Bordsteinkante abgeben, was einigermassen ungewohnt ist, aber unkompliziert und ohne Nachwehen abläuft.
Im Hotelrestaurant kann ich ein paar Fotos bearbeiten, bevor sich die Reisegruppe zum überraschend guten Abendessen versammelt.
Gute Nacht!
4. Januar 2024
Wir sind früh unterwegs und schleppen unsere Koffer ein paar Meter über den Asphalt zum Flughafengebäude.
Morgenessen wird uns nach dem Check-In und der Sicherheitskontrolle in der Lounge serviert, was der Stimmung nur förderlich ist. Die Auswahl scheint viel grösser als bei unserem letzten Besuch hier.
Unser Flieger hebt pünktlich ab und wir werden wiederum hervorragend bewirtet.
Zurück in der Schweiz läuft am Flughafen alles reibungslos und liebe Leute holen uns am Bahnhof ab.
Heute verlassen wir leider Evora. Dieses kleine Städtchen ist uns dank vieler kulinarischer Möglichkeiten und der schöner Umgebung ans Herz gewachsen.
Unser heutiges Ziel befindet sich nordwestlich von Lissabon, was eine Fahrt von ein paar Stunden bedeutet.
Zuerst besuchen wir aber eine etwas ältere Städte: Cromeleque de Vale Maria do Meio. Dieser Steinkreis wurde ungefähr 4500 BC erstellt und ist noch nicht vollends erforscht.
Wir entscheiden uns anschliessend gegen etwaige Abstecher und fahren auf direktem Weg nach Sintra.
Die Brücke zum 25. April ist ziemlich beeindruckend, unter anderem auch, da man vorher noch einen guten Blick auf die Statue Cristo Rei hat.
Unser Hotel erreichen wir über einen kleinen Umweg. Das Palácio de Seteais empfängt uns schräg/luxuriös (u.a. mit einem Tuch unter dem Tisch für die Willkommens-Cocktails).
Da gemäss Bericht das Wetter morgen nicht besser wird und wir auch nicht mehr allzu viel Zeit haben werden, machen wir und bald nach dem Einchecken wieder auf den Weg, der uns zum Palacio e Parque de Biester bringt.
Leider beginnt es bald darauf zu regnen. Wir werden mit verehrenden und teils neidischen Blicken bewundert, als wir hier in der Warteschlange zum invertierten Turm unseren Imbiss zu uns nehmen. Uns stört das absolut nicht.
Tatsächlich sind wir ziemlich gut gesättigt, als wir es zum Eingang schaffen. Der Weg runter ist auch für mich (Höhenangst) kein Problem und die Anblicke während dem Abstieg und auch unten sind einzigartig.
Nachdem wir den Ausgang finden, ist die Frage, wie es für uns weitergeht.
Da die Vorschau für morgen kein bisschen besser aussieht, suchen wir uns ein Taxi, welches uns heute noch auf den Hügel mit den farbigen Schlössern bringt.
Das Wetter wird nicht unbedingt besser, um es nett auszudrücken. Trotzdem gibt es ein paar lohnenswerte Bilder vom heutigen Besuch dieser Touristenattraktion.
Die Innenräume sind dann wesentlich angenehmer zu erkunden.
Auch für den Weg runter vom Hügel finden wir sehr schnell ein Taxi, welches uns zu unserer Unterkunft zurück bringt.
Tina «befiehlt» Lotti aufgrund der drohenden Unterkühlung ein Bad. Den Befehl nimmt sie komischerweise ohne grosse Widerworte entgegen.
Nach dem ausgefüllten und ereignisreichen Tag sind wir hungrig und freuen auf das Nachessen im noblen Hotelrestaurant. Wir werden nicht enttäuscht.
Nach dem gestrigen Silvesterabend sind wir erstaunlich früh am Frühstücksbuffet anzutreffen. Wir geniessen sowohl die Stille wie auch die wiederum grandiose Auswahl.
Ich bin jederzeit Fan früher Stunden, da sich damit unter anderem Staus gut umgehen lassen. Umgemünzt auf die hiesige Situation heisst das, dass man an schönen Orten alleine ist.
So fahren wir bald nach dem Morgenessen nach Südosten und geniessen die ersten Sonnenstrahlen am Castelo de Portel.
Nachdem wir Sonne und damit Vitamine getankt haben, fahren wir weiter nach Osten, wo sich in Amieiria die Stierkampf-Arena und das davor stehende Monument zu fotografieren anerbieten.
Am nicht weit entfernten Praia Fluvial de Amieria halten wir nochmals an, bevor es nach Norden durch grüne Felder nach Corval geht.
Hier möchten wir eigentlich in der aus Fernsehsendungen bekannten Olaria o Patalim ein paar Ton-Kunstwerke erstehen. Leider ist diese Töpferei scheinbar nur in der Tourismus-Zeit geöffnet und so gönnen wir uns einen kleinen Kaffee, während wir das weitere Vorgehen beraten.
Wenn der eine kein Geschäft machen will, so doch sicher der andere – denken wir uns. Und tatsächlich möchte uns eine der vier hier ansässigen Töpfereien doch noch empfangen. Bei José Cartaxo erstehen wir unter anderem 8 neue Espressotassen.
Weiter geht’s zum Menir do Barrocal.
Von hier aus sind es nur noch ein paar Minuten zum Cromlech von Xerez. Dieser Stein-«kreis», welcher hier als Quadrat wieder aufgebaut wurde, wurde vor etlichen Jahren ein paar Kilometer entfernt in einem Bachbett gefunden.
Auch so war das ein eindrücklicher und cooler Stopp.
Weiter geht es ein paar Höhenmeter gewinnend nach Monsaraz, wo wir uns auf die Suche nach einem kleinen Imbiss machen. Das stellt sich als gar nicht so einfach heraus, da wir natürlich nicht in der Hauptsaison hier sind.
Ein kleines Café erbarmt sich dann aber und wir werden vor dem akuten Verhungern gerettet.
Nach diesem wirklich lohnenden Besuch des Städtchens Monsaraz fahren wir die paar Meter wieder runter und entscheiden uns dann aber noch für einen weitern Umweg zum Menhir de Outeiro.
Wir (TuT) haben unterdessen auf unseren Reisen einige Menhire und standing stones gesehen und Rätseln immer wieder von neuem, was denn der Zweck dieser hätte sein können. Auch hier, zumal dieser auch nicht gerade gerade ist.
Über Weinrebenfelder zu fliegen hatte ich mir vor der Reise auch noch gewünscht, da diese gerade hier äusserst ausgedehnt sind. Das kann ich auf dem Weg zurück nach Evora hiermit «abhaken».
Es scheint, als hätten die Portugiesen all ihr Pulver am gestrigen Silvester-Abend verschossen. So gestaltet sich die Suche nach einem Restaurant für den heutigen Abend eher schwierig.
Wir werden schliesslich doch noch fündig und sind – ausser denjenigen, die zur Vorspeise die Gemüsesuppe wählten -ziemlich zufrieden.
Ein wirklich schön gefüllter 1.1. geht damit zu Ende!
Es ist Silvester und wir haben Lotti einen Tag zur freien Verfügung versprochen. Endlich darf sie sich nach eigenem Gusto und ganz alleine bewegen, ohne ein von uns verordnetes Programm aufgezwängt zu kriegen.
Morgenessen gibt es im Hotel und dieses ist von aussergewöhnlicher Qualität inklusive frischen Croissants und Pastels de Nata.
Tina und ich packen anschliessend eine kleine Notration und machen uns auf den Weg nach Norden.
Nach der Stadtmauer wird die Umgebung schnell ländlich und schon bald beginnt der leichte Anstieg zum Alto Sao Bento.
Oben angekommen herrscht entgegen unserer Hoffnung nicht reiner Sonnenschein. Der Nebel hat es tatsächlich bis hier geschafft.
Auf dem Weg nach unten lichtet sich der Himmel langsam und wir können nun sogar den vorher nicht so klar ersichtlichen Aquädukt erkennen.
Wir haben uns definitiv einen kleinen Imbiss verdient, bevor wir uns an die Erkundung der Altstadt von Evora machen.
Irgendwann wird die Altstadt dann so richtig alt, indem sogar römische Säulen rumstehen die hier um die 1900 Jahre überlebt haben.
Zurück im Hotel treffen wir Lotti, die die Altstadt ebenfalls ausgiebig besucht hat, und gönnen uns ein kleines Plättli.
Zu dritt machen wir uns auf nach Südwesten, um die restlichen Aspekte der Stadt zu entdecken. Dazu gehört unter anderem die Knochenkapelle, die zwar spannend, aber nicht überragend schön ist.
Es reicht noch für eine kleine Siesta, bevor es für uns losgeht zu unserem Silvester-Essen.
Dieses haben wir bereits von zuhause gebucht und mittels telefonischem Kontakt nicht nur bestätigt, sondern auch erklärt bekommen. Bemerkenswert, wie wenig Sprachkenntnisse auf beiden Seiten vorhanden sein müssen, um sich einig zu werden.
Wir werden herzlich empfangen im etwa um die 20 Sitzplätze fassenden Restaurant. Schon bald werden die ersten Gänge aufgetischt und wir haben ab und zu Fragen dazu, welche kompetent und herzlich beantwortet werden.
So werde ich zum Beispiel spontan zum Garnelen-Spezialist gekürt und mache die Arbeit für den ganzen Tisch.
Es geht unter anderem weiter mit einem gebratenen Schweinebauch, für dessen nochmaligen Genuss Lotti und ich viele Strapazen auf uns nehmen würden.
Nachdem wir auch die übertriebene Dessertplatte besiegt haben, werden wir übersättigt und mit einem leichten Schwips in die Nacht entlassen.
Es mag Zufall sein, dass sich der Hauptplatz nur wenige Meter entfernt befindet und hier Konzert und Feuerwerk zum neuen Jahr stattfinden. Grossartig!
Zurück im Hotel hören wir es noch das eine oder andere Mal knallen, wissen aber nicht, ob es von draussen kommt oder nur in unseren Köpfen nachhallt…
Da wir die Weckzeit eh früh angesetzt haben, trifft sich die Reisegruppe entsprechend fast freiwillig zum Sonnenaufgang auf dem Dach des Hotels.
Nach dem Morgenessen machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch/um das hiesige Schloss und sind dann aber bald auf dem Weg nach Norden.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde fahrt kommen wir am kleinen Parkplatz an. Hier finden wir den geplanten Zugang zur Küste zum Glück auf Anhieb, was zu folgenden Fotos führt.
Eindrücklich ist dabei, dass wir wirklich alleine sind.
Wunderbare Temperatur, fast perfektes Licht und niemand vor Ort. Herrlich!
Nach etwas einer Stunde, die wir hier verbringen, nähert sich von Norden ein Paar, welches ihre Fahrräder am Strand entlang schiebt. Sie entscheiden sich in unserer Nähe für ein Bad im Atlantik.
Wir verabschieden uns nach dem knackigen Anstieg, wo uns Lotti schon erwartet, von der Küste und fahren ins Landesinnere.
Hier sehen wir einige Korkplantagen. Die Zahlen auf den Bäumen stehen dabei jeweils für das Jahr, in welchem die nächste Ernte stattfinden kann. Da wir aktuell 2023 schreiben, würde 5 z.B. für 2025 stehen, 1 für 2031. Das geht natürlich nur auf, da die Bäume einen Ernterhythmus von 8-9 Jahren haben.
Kurz vor Torrão stoppen wir und sehen uns das freigelegte Stück römischer Strasse an. Wahnsinn, dass hier vor 2’000 Jahren Händler und Legionen entlangliefen.
Nach einer Zwischenverpflegung inmitten gelb blühender Felder ist es Zeit für noch älter Bauwerke als die römische Strasse. Rund um Evora gibt es mehrere «Antas» und «Almendres», die frühkeltischen Gräbern und Marksteinen doch sehr ähneln.
Der Weg ins Zentrum von Evora ist nun eigentlich kurz, gestaltet sich aber aufgrund der Verkehrsregeln einigermassen schwierig.
Wir erreichen unser Hotel, das Moura Suites trotzdem unbeschadet und freuen uns über die wunderschöne Unterkunft.
Wir gönnen uns noch etwas Siesta, bevor wir das nicht weit entfernte Tua Madre («Di Mueter») auserküren, unser Nachtessen zuzubereiten.
Es ist der 30. Dezember und wir essen draussen auf der Strasse herrliche Gerichte, die zudem mit einer wärmenden Herzlichkeit serviert werden.
Heute verlassen wir die Südküste Portugals und mir geht es zum Glück wieder sehr gut. Das Morgenessen am Buffet bietet wie immer eine grosse Auswahl und wird stets nachgefüllt.
Wir lassen uns auch heute nicht allzu viel Zeit und sind bald in Richtung Nordwesten unterwegs. Erstes Ziel ist das Castelo de Aljezur, wo auch die Drohne zum Einsatz kommt.
Unser Weg führt uns dann an die Küste nach Odeceixe, wo wir nebst einem einladenden Dorf auch auf ein bisschen Kunst getroffen sind.
Das Wetter ist nicht optimal, was uns aber wie so oft egal ist – wie auch dem einzelnen Nackedei, der sich hier in die Fluten wirft.
Nächste Stopp ist dann am Cabo Sardao, wo wir nebst Leuchtturm (oben) die wirklich schönen Klippen bei einem Spaziergang bestaunen können.
Von hier fahren wir nach Vila Nova de Milfontes, wo wir auf einem mässig vertrauenserweckenden Platz parkieren und uns auf den Weg zum Meeresarm des Rio Mira machen.
Nicht nur finden wir die Küste und können dort ein paar Fotos machen, wir spazieren sogar weiter bis zur Landzunge mit der berühmten Installation des Arcanjo (oben).
Nun haben wir uns aber definitiv die Mitbringsel in Form von Pastels de Nata (Rahmtörtchen) verdient!
Gut gestärkt spazieren wir der Küste entlang nach Norden, wo es weitere schöne Ausblicke gibt.
Durch den Sand zu laufen macht müde, weshalb die ganze Reisegruppe einigermassen froh ist, dass der nächste Stopp gleichbedeutend mit dem heutigen Ziel ist.
Allerdings gilt es noch die vertrackten Strassen von Sines zu begreifen, was wir aber im zweiten Durchgang schaffen.
Das Hotel Veleiro begrüsst uns dann bereits von Anfang an mit schönen Eindrücken und Ausblicken.
Unser Hunger ist gross genug, dass wir das Hotel nochmals verlassen und uns weiter westlich ein Abendessen gönnen.
Lotti beteuert bei der Bestellung, dass sie nicht allzu hungrig ist. Trotzdem bestellt sei nach ein bisschen gutem Zuruf die unten ersichtliche Fleischplatte und hat damit aber auch keine Mühe.
Wir sind anschliessend froh, dass wir den Anstieg zum Hotel noch meistern und verabschieden uns bis zum Sonnenaufgang.
Ich fühle mich heute tatsächlich fit genug für unser Vorhaben. Aber bevor ich da mehr verrate, gibt es erstmal Frühstück.
Dies ist übrigens – gelinde gesagt – Englisch angehaucht:
Sicher habt Ihr bemerkt, dass wir am Tag der Ankunft einige schöne Ziele ausgelassen haben. Nun, ein paar davon werden heute nachgeholt.
In Carvoeiro teilen wir uns. Während Lotti und Tina den Klippensteg bezwingen, erkunde ich den Weg runter zu Bonecas Cave.
Die Spaziergänge waren ein guter Aktivator für uns alle und so sind wir nun fit genug, um den nächsten Programmpunkt in Angriff zu nehmen.
Wir suchen uns einen Parkplatz, was – so vermute ich – während der Hochsaison ein grösseres Problem ist, und spazieren dann runter zum Strand, wo wir den Kiosk unseres Anbieters problemlos finden.
Schuhe und Socken aus! Es geht los…
Ein cooler Start in die Tour, die uns die wunderbare Küste – inklusive Höhlen – von der Seeseite zeigt.
Nachdem wir die Alghar de Benagil (oben), das wohl berühmteste Höhlenauge von Portugal von innen gesehen haben, geht die Tour erstaunlicherweise immer noch weiter und weiter.
Zum Glück werden wir solcher Anblicke eher selten überdrüssig.
Wir sehen sogar noch einen hier ansässigen Alkenvogel, der sich problemlos als Pinguin hätte ausgeben können.
Nach der abenteuerlichen Landung in James-Bond-Manier und der Pflege unseres persönlichen Fahrwerks fahren wir westwärts in Richtung Hotel.
Uns alle plagt aber ein wenig der Hunger und so kehren wir, wohlgemerkt nach einem ziemlich grossen Umweg durch den Norden, im Restaurante Casa Chico Zé ein.
Hier hat es kaum Parkplätze und trotzdem bildet sich eine Schlage am Eingang -> ein gutes Zeichen.
Wir geniessen unsere Zwischenverpflegung und fahren dann zurück ins Hotel. Hier machen wir ganz landesüblich noch ein wenig Siesta und treffen uns Stunden später beim Nachtessen.
Zum Glück haben wir hier zwei Zimmer und können uns so gemäss einzelner Fitness-Grade auf diese verteilen.
Beim Morgenessen ist der Appetit vorhanden und das Buffet lässt keine Wünsche offen.
Wir lassen uns fast keine Zeit und fahren los, als alle mitreisenden Vagantifüdlä bereit sind. In der Mittelkonsole kann man gut erkennen, was mein «Hauptnahrungsmittel» für den heutigen Tag ist.
Wir haben uns als unser heutiges erstes Ziel die Küste südlich von Lagos ausgeschaut.
Hier befindet sich die Ponte de Piedada, deren Ansicht wir uns auf einem sehr schönen Umweg erwandern.
Nach dem Erklimmen der Treppe merke ich erneut, dass ich nicht bei 100% bin (ok, das war ich natürlich seit meinem 20. Lebensjahr nie mehr – aber Ihr wisst, was ich meine).
Nachdem wir wieder bei Atem sind, gehen wir den Uferweg weiter nach Westen, wo sich weitere schöne Ausblicke auftun.
Unser heutiges erklärtes Ziel befindet sich weiter südwestlich. Auf dem Weg dahin habe ich in der Recherche noch etwas gefunden, das irgendwie keinen Sinn macht, für die Reisegruppe aber sehr interessant ist: der Menir de Padrão.
Oberhalb der Praia do Barranco machen wir ein paar Fotos und anschliessend Kehrt.
Das Wetter meint es gut mit uns und so ist auch das nächste Ziel, die Fortaleza de Sagres, schnell erreicht. Es handelt sich um eine sehr gut erhaltene Wehranlage mit diversen Gebäuden, die sogar einigermassen gut im Licht stehen.
Nun meldet sich trotz des umfangreichen Morgenessens das Hüngerchen. Zum Glück befindet sich die Erlösung nicht allzu weit entfernt.
Wir fahren auf der sehr gut ausgebauten Strasse nach Norden und halten dann aber am Miradouro da Cordoama. Hier treffen wir auf die typischen westportugiesischen Klippen, die teilweise aus Sandstein oder sogar auch nur Sanddünen bestehen.
Wir wollen heute noch weiter nach Norden, wo sich zwei weitere Highlights befinden.
Das erste sind die hiesigen Ruinen eines islamischen Dorfes.
Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, wieso man auf dieser Klippe eine Siedlung erbaut, wo es kein Ackerland gibt und der Ozean einen halsbrecherischeren Abstieg entfernt ist.
Weiter nördlich treffen wir auf die herrliche Praia da Bordeira, wo sich Fischer und Surfer in ihren Hobbies üben.
Nach diesen vielen Eindrücken sind mittlerweile alle Reiseteilnehmer ein bisschen müde und so fahren wir über das Inland zurück nach Lagos in unser Hotel.
Zum Abendessen steht uns wiederum das hervorragende Buffet zur Verfügung.
Hoffentlich bin ich morgen wieder gesund… Gute Nacht!
Für unsere Verhältnisse verlässt der Flieger den Flughafen Zürich schon fast am späteren Morgen. So haben wir die Möglichkeit, unser Morgenessen in der Swiss Lounge zu uns zu nehmen. Obwohl wir nicht zum ersten Mal in dieser Buchungsklasse reisen, ist es immer wieder schön, die Ruhe und Essensauswahl dort zu geniessen.
Unsere Edelweiss-Maschine steht pünktlich bereit und wir freuen uns auf den Flug. Das Wetter ist perfekt und das Essen lässt die fast drei Stunden Flugzeit im Nu vorübergehen.
In Faro angekommen läuft alles wie geschmiert und wir sind schon bald in unserem Mietwagen, einem geräumigen blauen Nissan Qashqai, unterwegs.
Ich merke, dass ich nicht ganz fit bin, aber für die Autofahrt zum ersten Ziel reicht es. Die Praia de Falesia zeigt sich in den schönsten Farben und wir haben das Glück, dass wir uns eine Sitzbank für die Betrachtung sichern können.
Auch ein weiterer Stopp an der Küste lohnt sich hier ohne Vorbehalt.
Nächster Stopp ist unser Hotel für die ersten drei Nächte, das Vila Galé Lagos. Hier ist als allererstes eine Erfrischung angesagt.
Nachdem wir den Sonnenuntergang von unseren Zimmern aus beobachtet haben, geht es ans Abendessen.
Dieses wird in Buffetform angeboten und ist aber trotzdem jederzeit ansprechend und lecker.
Ich spüre noch immer, dass ich nicht fit bin und so geht es ziemlich früh ins Bett. Da wir morgen eh einiges vor haben, fällt das nicht sonderlich ins Gewicht.
25. Dezember – Weihnachten. Nach den gestrigen Feierlichkeiten bei Lotti und der heutigen Völlerei bei meinen Eltern treffen wir (Lotti, Tina und ich) am kleinsten gemeinsamen Nenner zur Abfahrt in die kurze Auszeit an der Wärme.
Wie man unschwer erkennen kann, sind die Temperaturen der Jahreszeit durchaus angemessen. Zum Glück bewegen wir uns nach dem Entern des Zuges fast nur noch innerhalb von Gebäuden.
Wir sind von den Festivitäten etwas gezeichnet und auch müde und so machen wir uns am Flughafen Zürich direkt auf zum gebuchten Hyatt Place.