Wir sind sehr zeitig unterwegs und glücklicherweise ist die hiesige Lounge bereits geöffnet. So können wir uns in aller Ruhe ein kleines erstes Morgenessen gönnen, bevor es nach Hause geht.
Das Wetter vereinfacht uns den Abschied von dieser schönen Region ungemein und wir geniessen den netten Service und den kleinen Imbiss im Flieger nach Hause umso mehr.
Fazit in wenigen Worten: Gut möglich, dass mindestens Teile der Vagantifüdlä die Region nochmals besuchen. Bewohner, Landschaft, Essen – uns hat alles gefallen und wir wurden ausnahmslos nett bedient/aufgenommen/verpflegt. Herzlichen Dank!
Die Reiseleitung hat für heute Eintritte ins Guggenheim-Museum organisiert. Die Eintrittszeiten sind aber human gewählt, so dass wir uns nach dem Ausschlafen in der Innenstadt ein paar Pintxos gönnen dürfen.
Dann ist es an der Zeit das Museum zu betreten und die Gruppe verteilt sich, so dass alle Teilnehmer sich die die Zeit einteilen können, wie sie wollen.
Während die Muttis melden, dass sie genug gesehen haben und sich in die Zimmer zurückziehen, sind Tina und ich noch fest in den faszinierenden Ausstellungen unterwegs.
Wir verbringen fast vier Stunden hier, bevor uns eine künstlerische Sättigung und ein körperlicher Hunger in die nahe Pintxos-Bar ziehen.
Zum Abendessen macht es sich die Reiseleitung heute einfach. Nachdem ausserdem gestern fast nur Teigwaren bestellt wurden, wartet die italienische Küche heute noch mit Pizzas auf.
Heute soll sich der Kreis dieser kurzen Reise schliessen, indem wir wieder nach Bilbao fahren. Zuvor ist aber nach einem kleinen Autoservice auch noch das leckere Frühstück angesagt.
Es ist nicht ganz einfach die hiesigen speziellen Formationen im Meer zu betrachten, da sie nur schwer zugänglich sind. Trotzdem können wir einen Blick auf die Erdgeschichte erhaschen.
Wir gewinnen in den nächsten Fahrminuten einige Höhenmeter und gönnen uns die wunderbare Wanderung in Elorrixa. Auch hier können wir einen Blick auf die Flysch genannten Steinformationen im Meer werfen.
Nun geht die Reise definitiv dem Ende entgegen, da wir als nächstes unser Auto abgeben und anschliessend das Hotel in Bilbao beziehen. Dieses bleibt ebenfalls kein Versprechen schuldig und wir haben von unserem Zimmer direkte Sicht auf das Guggenheim-Museum. Die Muttis «müssen zum Zimmer rauslehnen und aufpassen, dass man nicht runterfällt».
Es ist noch Zeit, und so unternehmen wir einen Ausflug zum Guggenheim, welches von Kunst umgeben ist. Ausserdem befindet sich auf der Westseite eine kleine Bar, die uns die Gelegenheit gibt, auf die gelungene Reise anzustossen.
Nach dieser Auflockerung spazieren wir an Eingang und Puppy vorbei in die Innenstadt Bilbaos.
Trotz des bescheidenen Wetters haben wir unseren Spass und es gibt einiges zu sehen.
Nach der Rückkehr ins Hotel treffen wir uns auf einen Apéro und essen dann im il Giardono sehr gutes italienisches Essen.
Wir treffen uns heute um 8 Uhr beim Morgenessen, was für die Vagantifüdlä eigentlich schon fast «ausschlafen» bedeutet.
Das Morgenessen kommt wiederum mit grosser Auswahl und sehr frisch daher.
Nach dem Auschecken fahren wir nach Norden und als kleine Überraschung für die älteren Reiseteilnehmerinnen wartet heute der Palacio Real de Olite auf uns. Diesen haben wir als Zwischenstopp auserkoren und er erfüllt alle Erwartungen.
Natürlich spielt auch das Wetter wieder mit, so dass die meisten Fotos zu gefallen wissen.
Von Olite fahren wir nach San Sebastián, wo sich in den Ausläufern die Kunstausstellung des baskischen Bildhauers / Gestalters Eduardo Chillida befindet.
Uns gefallen Kunstwerke und Umgebung dermassen, dass wir hier viel Zeit verbringen. Sehr eindrücklich, was der Künstler aus den Materialen zu fertigen vermochte! Ausserdem sind die Kunstwerke so schön in die Landschaft eingebettet, dass sich ab und zu ein/e Reiseteilnehmer/in beim stillen Sitzen und Beobachten entdecken lässt.
Nach einem kleinen Umtrunk im Café des Museums kann uns auch ein kleines Missgeschick nicht gänzlich die Laune verderben und wir freuen uns auf San Sebastian, wo wir im Hotel Catalonia Donosti unterkommen.
Ein kurzer Marsch und wir sind am Strand der berühmten «La Concha» (dt. Muschel – der Form der Bucht geschuldet), wo wir Leute beim Baden und Sonnenbaden entdecken.
Am östlichen Ende der Flaniermeile gönnen wir uns eine Erfrischung.
Nach einer wirklich kurzen Siesta im Hotel ist es Zeit fürs Abendessen. Die Pello taberna bietet uns eine Mischung zwischen Pintxos und Tapas an. Ausserdem servieren sie Lotti einen Txakoli (baskischer Wein) und die Vagantifüdlis verbringen einen weiteren wunderbaren Abend.
Wir haben in unserem Himmelbett gut geschlafen und freuen uns auf das Morgenessen. Das Buffet lässt keine Wünsche offen und wir sind wiederum happy mit unserer Hotelwahl.
Perfekt gestärkt fahren wir nach Westen und halten erst wieder in Elciego, wo wir eigentlich das Hotel Marqués de Riscal besichtigen möchten. Das ist allerdings nur den Gästen vergönnt, weshalb wir einen nahe gelegenen Hügel anfahren und uns die Aussicht von dort gönnen.
Dass es den hiesigen Rioja-Weingütern ziemlich gut ergangen ist, zeigt auch unser nächster Stopp nördlich von Laguardia bei de Bodega Ysios.
Da das Örtchen Laguardia bereits von oben sehr gemütlich ausgesehen hat beschliessen wir eine Besichtigung und werden nicht enttäuscht.
Nun ist es aber an der Zeit für einen kleinen Imbiss. Die gefüllten Teigrundlinge sind ein gute Wahl und Teile der Reisegruppe gönnen sich auch noch ein kleines Beerensüssgetränk.
Wir fahren weiter nach Westen und entern schon bald ein weiteres Highlight dieser Reise. Die Bardenas Reales de Navarra sind ein Wüstengebiet, welches vereinzelt landwirtschaftlich genutzt wird. Hieraus ergeben sich farblich wie auch landschaftlich sehr spezielle Anblicke.
Es folgen noch ein paar Fotos dieser wunderbaren Landschaft…
Zum Abschluss unseres Besuches hier steht das Castildetierra (Lehmburg), was das Erkennungszeichen des Gebietes ist , auf dem Programm. Sehr eindrücklich!
Im nahen Tudela finden wir problemlos unseren Parkplatz und beziehen die Betten im wiederum tadellosen Hotel Santa Ana.
Da sich der Hunger bereits wieder gemeldet hat, dislozieren wir ziemlich umgehend ins Le Bistrot, wo wir hervorragend umsorgt und bewirtet werden. Das Essen ist vorzüglich!
Das Morgenessen steht dem gestrigen in nichts nach und wir können gut gestärkt in den Tag starten. Das Casa del Marqués hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt und ist eine uneingeschränkte Empfehlung!
Unsere erste Etappe führt uns heute nur ein paar Kilometer zur Höhle von Altamira, wo zwar das meiste nachgebaut wurde, die Ausstellung dennoch spannend ist.
Nach diesem gelungenen Tagesstart führt uns der Weg nach Süden, wo wir sogar eine Passhöhe erklimmen, wo wir die Provinz Burgos entern.
Bald darauf halten wir am Strassenrand und sind etwas enttäuscht, dass die Pirámide de los Italianos nicht zu Fuss besichtigt werden kann, da es sich um Privatland handelt.
Als nächstes sehen wir uns die Columna Sagardía an, welche ebenfalls nicht ausgeschildert, aber wenigstens zu Fuss zu erreichen ist. Die Geschichten zu den beiden Bauten können über die verlinkten Wikipedia-Seiten nachgelesen werden.
Ab hier fahren wir über einen Landweg zum Aussichtspunkt von Hito, von wo aus man das Tal und unseren weiteren Weg sehr gut erkennen kann.
Nachdem wir besagtes Tal erreichen, entdecken wir Vögel am Himmel, bei denen wir uns zuerst nicht sicher sind, was es denn sein könnte. Ein gezoomtes Foto bringt die Auflösung: Der Klapperstorch ist unterwegs.
Wir geniessen die Fahrt durch das Tal des Ebro und halten ab und zu an.
Kurz vor Obaneja zeigt sich rechts der Strasse die Risco los Camellos, was zu Recht ein Highlight dieser Region ist.
Nachdem die Drohne einen kleinen Ausflug gemacht hat, wenden wir uns zu Fuss dem Wunderschönen Wasserfall im Örtchen zu.
Herrlich diese Farben.
Das soll auch beim nächsten Ziel nicht anders sein. Wir parkieren kurz vor El Perentón, was ein eindrücklicher Monolith ist, und spazieren dann zum Pozo Azul, welchen wir ganz für uns alleine haben.
Nun ist der Weg zu unserem Nächsten Übernachtungsziel nicht mehr allzu weit und der Weg in die Stadt gestaltet sich sehr einfach.
Wir können unsere Zimmer im Hotel NH Collection Palacio de Burgos sogar bereits beziehen und machen uns dann aber gleich wieder auf zur Entdeckung der Stadt.
Burgos gefällt uns und das freundliche Frühlingswetter trägt seinen Teil dazu bei. Herrlich!
Abendessen gibt es heute im En Tiempos de Maricastaña, was ok ist, aber nicht herausragend.
Nach dem gestrigen Anreisetag geniessen wir das fantastische Morgenessen im Casa del Marqués umso mehr! Die Auswahl reicht von diversen Brotsorten über Eierspeisen zu diversen Sandwiches.
Gut gestärkt geht es nach Westen, wo wir als erstes die Überreste der Molina Bolao besuchen. Hier gab es früher noch ein Rad und etwas mehr Leben. Die Landschaft ist aber nach wie vor, oder sogar noch eher, bewundernswert.
Nachdem alle Vagantifüdlis genug herumgekraxelt und die örtlichen Kühe abfotografiert sind, fahren wir weiter westwärts.
Unser nächstes Ziel ist der Startpunkt zur Wanderung zu den Buffones de Arenillas. Der gemütliche Spaziergang führt uns über steinige Weiden mit scheinbar fast freilebenden Pferden.
Die Bufones (Blowholes) sind dann nicht ganz so aktiv wie erhofft. Trotzdem bietet sich die Szenerie für eine kurze Pause an, bevor wir den Rückweg wieder antreten.
Für den nächsten Stopp queren wir zuerst ein Dörfchen mit reichlich engen Gassen und gewinnen dann noch ein paar Höhenmeter, bevor wir diese Aussicht auf die Playa de Torimbia geniessen können.
Als nächstes wäre ein kurzer Spaziergang zur Playa de Gulpiyuri geplant gewesen. Jedoch ist die Parkplatzsituation hier so verzwickt, ohne dass Touristen anwesend sind, dass ich kurzerhand die Drohne den Job erledigen lasse.
Wie ganz einfach zu erkennen ist, zeichnet sich der Strand dadurch aus, dass er nicht am Meer liegt, sondern lediglich durch ein Höhle mit diesem verbunden ist.
Nun geht es aber nach Süden, wo wir trotz Vorwissen überrascht sind, wie hoch und weiss die Berge hier sind. Wir vertreten uns in Po de Cabrales etwas die Beine und geniessen die unerwartete Aussicht.
Während der Rückfahrt nach Santillana ist es häufig still im Auto. Es gilt Eindrücke zu verdauen, Schlaf nachzuholen und sich auf das Abendessen einzustimmen.
Da wir gestern sehr zufrieden waren und noch einige Optionen offen sind, lassen wir uns nach dem Apéro im Hotelgarten nochmals im La Tienda verwöhnen.
Bereits um 4:40 treffen wir uns bei der Hotelreception und wie üblich sind alle Vagantifüdlä äusserst pünktlich.
Nach dem Einchecken und der Passkontrolle können wir schon bald in unseren Swiss-Flieger nach Bilbao einsteigen. Dieser ist überraschenderweise fast leer und wir geniessen den netten und leckeren Service umso mehr.
Uns wird beim Anflug eine kleine Runde über die Stadt gegönnt und wir landen aber trotzdem pünktlich. Die Fahrzeugübernahme geht problemlos vonstatten und wir freuen uns schon auf die ersten Strände.
Erster Stopp ist an der Playa de Arenillas, wo sich uns das Wetter noch nicht in voller Pracht offenbart.
Also weiter zu einer kleinen Wanderung bei den Pozas de Valcaba, wo wir nebst den beiden verschiedenfarbigen Seen auch noch etwas die hiesige Fauna und Flora kennenlernen.
Im Dorf mit dem herrlichen Namen Boo tätigen wir ein paar Einkäufe wie Wasser und Notvorrat und bemerken aber auch, dass unsere Mägen für einen kleinen Imbiss bereit wären.
Also entern wir das gleich hinter dem Supermercado gelegene La Picota und gönnen uns das, was wir mit unseren bescheidenen Spanischkenntnissen bestellen können. Lecker!
Es hat sich schon ein bisschen eingebürgert, dass die Anreisetage der Vagantifüdlä-Ferien nicht nur der Entspannung dienen.
In Liencres werden wir die eben gewonnen Kalorien auf einer schönen Runde durch Pinienwald und am Meer entlang wieder los.
Die Temperatur ist auf ein Niveau angestiegen, dass wir ein paar Minuten an der schönen Küste verweilen.
Nun geht’s aber ins Hotel in Santillana, wo wir sehr nett empfangen werden. Die Zimmer und auch die anderen Räumlichkeiten entsprechen sehr unserem Gusto und wir sind ausnahmslos happy!
Wir machen noch eine Runde durch das Dorf, wo wir nebst antiken Bauten auch für uns in dieser Jahreszeit fremde Früchte antreffen.
Unser Nachtessen finden wir nur ein paar Schritte über die Strasse im La Tienda. Für alle, die bisher noch nicht vom Ferienfeeling gepackt wurden, sollte sich das mit dem Essen nun erledigt haben.
Nachdem wir erst zwei Wochen zuvor von der Sylvester-Reise mit Lotti nach Hause gekommen sind, treiben uns bereits die nächsten Reisepläne um.
Es ist bald klar, dass wir für die geplante Woche im Frühling auch die Muttis wieder anfragen. Genau so schnell wie üblich antworten sie uns, dass sie natürlich für ein Woche in Nordspanien zu begeistern sind.
So starten wir am 5. April mit dem fast schon üblichen Abendessen, bevor es zur Übernachtung ins Flughafenhotel geht.
Übernachtungen am Flughafen bedeuten meist einen frühen Tagesstart – also gute Nacht!
Da wir uns tatsächlich mit Unternehmungen zurückhalten können, besteht der letzte volle Tag lediglich aus Essen und Relaxen. Die Bilder sprechen dabei für sich.
Unser privater Pool wird nicht nur den Tag durch rege genutzt.
Das Abendessen findet nochmals im Jardin statt und wiederum sind die Speisen vorzüglich. Wir könnten in dieser Hütte wahrscheinlich noch lange überleben.
Morgen ist es aber Zeit für die Abreise…
3. Dezember – Rückreise
Zum Glück geht es nicht allzu früh los, so dass wir uns sogar noch am Buffet verpflegen können.
Die kurze Fahrt zum Flughafen verläuft ohne grosse Ereignisse und getankt haben wir ebenfalls sehr schnell.
Check-in, Passkontrolle – und ab geht es nach Hause. Wieder sitzen wir alle vorne im Flieger und geniessen den Service. So geht der Heimflug genauso schnell vorbei wie derjenige hierher vor einer guten Woche.