27. + 28.07.2018

ZRH – FRA – TLL

Warum nach Utah, Arizona, Wyoming, Neuseeland, Seychellen, Menorca ins Baltikum? Estland, Lettland und vielleicht sogar Litauen?!

Es war eine einfache Entscheidung. Tina singt in einem Ensemble, welches für dieses Jahr eine Einladung zu Europa Cantat, dem europäischen Chor-Happening erhalten hat.

Also nichts wie hin. Ich singe zwar nicht, aber finde bestimmt das eine oder andere Fotosujet. Da wir schon in Tallinn sind, planen wir zwei Wochen in den baltischen Staaten, wobei wir nach einiger Zeit Litauen ganz ausschliessen und uns vor allem auf Estland konzentrieren. Ein interessantes kleines (ca. 10% grösser als die Schweiz) Land mit geringer Bevölkerungsdichte (1.3 Mio. Einwohner).

Da wir jobmässig mit der Planung ziemlich spät dran sind, sind die Flugpreise ziemlich hoch. Dies gilt aber nur für Eco. Durch Zufall bemerke ich, dass wir für 20.- mehr Business fliegen können, was wir dann auch tun. Mit LH auch innereuropäisch ein gutes Erlebnis.

Am 27.7. geht es kurz nach Mittag los nach Zürich. Unsere Koffer sind wir dank Business schnell los. Wir passieren Pass- und Gepäckkontrolle und besuchen die Business-Lounge. Hier “geniessen” wir die Auswirkung der neuesten Flughafen Zürich / Swiss – Errungenschaft: Für 40.- kann man die Business-Lounge besuchen. Entsprechend gefüllt ist der nun recht kleine Raum. Mit Mühe ergattern wir nach langer Zeit einen Sitzplatz und können noch etwas kleines essen und trinken.

Eigentlich wäre das gar nicht nötig gewesen, denn kurz darauf sitzen wir im Flieger und werden sogar auf dem 60-Minuten-Flug nach Frankfurt mit Essen und Getränken verwöhnt.

In Frankfurt machen wir uns auf zu unserem Gate. Per Zufall befindet sich die Business-Lounge 50 Meter davon entfernt und so werden wir weiterhin gut verpflegt. Ausserdem ist die Lounge sehr angenehm und weitläufig.

Der Flug nach Tallinn startet wiederum pünktlich. Es wird schon fast zur Gewohnheit, dass wir auch auf dieser Kurzstrecke verpflegt werden.

Wir kommen kurz nach Mitternacht am Ziel an und suchen uns ein Taxi. Dieses bringt uns zu unserem Hotel, dem wirklich gut gelegenen Park Inn by Radisson. Viel passiert nicht mehr, wir freuen uns auf unser Bett.

Gute Nacht!

Samstag, 28.7.

Wir begeben uns nach der verdienten aber eher kurzen Nachtruhe zum ausgezeichneten Frühstücksbuffet. Hier treffen wir auf die anderen Ensemble-Mitglieder. Tina besucht heute bereits den ersten Workshop und so habe ich Zeit “zur freien Verfügung”.

Ich mache mich also auf, die Stadt zu erkunden:

Vom Hotel spaziere ich ein Stück Richtung Meer.

Am Rotermann-Bezirk, in welchem es von Geschäften und ansprechenden Restaurants wimmelt vorbei…

…erreiche ich die Altstadt. Gefällt mir sehr gut! Alles ist gepflegt und sauber und die Geschäfte und Restaurtants sind bereits gut besucht.

Ganz automatisch schraubt man sich immer höher, bevor man oben auf dem Hügel angekommen die Aleksander Nevski Kathedrale erblickt.

Die Aussicht von der anderen Seite des Hügels auf die Stadt ist sehr schön. Man kann im Hintergrund erkennen, warum bereits so viel Leben in der Stadt ist.

Auf einem Schleichweg steige ich den Hügel wieder runter und komme an anderen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Ach ja, andere Touristen hat es natürlich auch…

…und ein Schweizer Ableger darf nicht fehlen.

Am Rotermann-Quartier vorbei spazierend entscheide ich mich noch für einen kurzen Abstecher zum Kreuzfahrt-Hafen. Allerdings ist es dort nicht spannend, und ich widme mich schon mal dem leiblichen Wohl.

Zum Mittagessen treffe ich Tina und die anderen Sänger bei der Verpflegungsstation des Festivals. Das Essen ist gut, aber die Organisation sowie das Ambiente sind etwas gewöhnungsbedürftig.

Nach dem Essen haben Tina und ich einen Termin am Flughafen – wir holen unseren Mietwagen ab. Dies geschieht ohne Zwischenfälle – ausser dass wir die Ausfahrt vom Gelände fast nicht finden.

Um 15:00 treffen wir uns wieder mit den anderen und es geht zur geführten Stadtbesichtigung. Wir kommen an vielen Orten vorbei, die ich am Morgen bereits gesehen habe. Trotzdem ist es lehrreich und macht Spass.

Auf dem Hügel angekommen schiebt sich eine Regenwolke über uns und zwingt uns zu einem Zwischenstopp unter einem Baum. Der Regen zieht weiter und wir tun das auch.

Ohne Unterbruch geht es mit der ganzen Gruppe zum Nachtessen ins pseudo-hanseatische Restaurant Peppersack. Der Hunger ist gross, entsprechend mager fällt das Bild aus.

Nach dem Essen werden wir in die Freizeit verabschiedet und so gibt es den ein oder anderen Absacker im Basilik.

Gute Nacht!

nächster Tag –>

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