04.04.2015

Torrey – Kiva Koffeehouse – Volcano (Mud Volcano / Cosmic Ashtray) – Escalante

Wir stehen gemütlich auf und fahren nach Torrey, um uns in Austins Chuckwagon Verpflegung zu holen. Dann geht’s über die wunderschöne UT12 in Richtung Escalante. Unterwegs sehen wir viel Wild, was mich zum vorsichtigen Fahren ermahnt. Wir schauen beim Trailhead zum lower Calf Creek fall vorbei. Meiner Meinung nach hat es aber bereits zuviele Autos und so verschieben wir den Hike.

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Stattdessen gönnen wir uns im Kiva Koffeehouse ein paar Meilen weiter ein super Frühstück. Wir entscheiden uns dann dazu, zum Harris Wash Trailhead zu fahren, um zu sehen, inwiefern die Angaben von Fritz Zehrer stimmen, dass die Road zum Volcano nicht mehr zu befahren ist.

Tatsächlich wurde hier vor dem Harris Wash ein Schild angebracht, das jeglichen motorisierten Verkehr verbietet (ausser natürlich authorized vehicles…). Wir entschliessen uns also zur verlängerten Wanderung, welche inklusive dem Mehraufwand bis zum ursprünglichen Start etwa 16 Kilometer betragen wird. Da das meiste aber einer Jeep Road entlangführt, rechnen wir mit einer guten Wandergeschwindigkeit und gehen trotz der fortgeschrittenen Stunde los.

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Unterwegs kommt uns eine Gruppe junger Wanderer entgegen, die den “Stream” (Escalante river) nicht gefunden haben… Wie kann man den Harris Wash verpassen wenn man durchmarschiert?! Wenigstens sahen sie gut ausgerüstet aus und wir haben sie am nächsten Tag noch gesehen, ist also nichts passiert.

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Dank GPS finden wir den Aufstieg ohne Probleme und sind sofort überwältigt von diesem Naturwunder, welches ich schon auf vielen Fotos gesehen habe, dessen Grösse aber schwer abschätzbar war. Der Durchmesser des “Kraters” beträgt in etwa 50 Meter, was also fast einem halben Fussballfeld entspricht. Wahnsinn, was die Natur da wieder hingestellt hat!

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Wir essen hier unsere Mitbringsel und machen uns auf den problemlosen Rückweg. Auf der Jeep Road sehen wir südlich des Volcanos einen roten Pickup stehen mit zwei halbstarken Jungs, die auf ein sich näherndes Mädel warten. Nach authorized vehicle sehen die nicht aus…

Immer wieder erwische ich mich, dass ich die Road anschaue und mich frage, wie weit es wohl der Ford geschafft hätte. Aber aufgrund der schon erwähnten geringen Bodenfreiheit wäre eine Weiterfahrt sicherlich keine gute Idee gewesen. Mit einem Jeep Liberty 4×4 HC wäre die gehirninterne Diskussion wohl anders ausgegangen.

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Wir kommen nach rund 4.5 Stunden wohlauf beim Auto an und bemerken, dass wir wohl die ganze Zeit dieselbe Körperseite der Sonne zugewandt hatten. Von dem Tag werden wir also noch lange etwas haben (nebst den schönen Erinnerungen).

Übrigens haben sich auch heute wieder die vor den Ferien zugelegten Source Trinkblasen bewährt. Wir können so ohne grössere Pausen wandern und trinken trotzdem einiges mehr. Super Sache!

Wir fahren anschliessend auf direktem Weg nach Escalante. Es ist Ostersamstag und wir hoffen, eventuell noch einen Mechaniker anzutreffen. Unsere linke hintere Türe lässt sich seit ein paar Tagen nicht mehr öffnen, da sich das Plastikinterieur gelöst hat und nun sperrend im Weg ist.

Dale ist aber bereits im Wochenende und am Montag wieder da. Montag? Ostermontag? Ach ja, Utah…

Wir checken also im Circle D ein und relaxen noch ein bisschen, bevor wir in der Circle D Eatery gut essen und ein paar Polygamy Porter für mich gibt es auch.

Anschliessend fahren wir noch kurz zur Tankstelle um uns mit etwas Verpflegung für den morgigen Tag auszurüsten.

Gefahren:  101 Meilen, 162 Kilometer

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