5.10.2015

Gweedore – Assaranca Falls – Owenee Falls – Slieve League – Glencolumbkille

Beim Auschecken nach dem wieder mittelmässigen Breakfast heute Morgen sind wir gespannt, ob noch auf mein Beschwerdemail eingegangen wird. Leider ist dies nicht der Fall und ich werde meinen Unmut nochmals per Mail und Tripadvisor verbreiten.

Das Wetter hat es bisher gut gemeint mit uns und so gönnen wir ihm auch mal eine Auszeit. Heute ist es regnerisch und wir haben ein paar Kilometer zu fahren. Bei Ardara fahren wir rechts ab in Richtung Maghera Beach. Kurz davor ist eine Haltebucht, wo man theoretisch einen wunderbaren Blick auf die Assaranca Falls hat.

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Das Fotografieren mit Schirm gestaltet sich aber etwas schwierig uns so sitzen wir schon bald wieder im Auto. Die weitere Fahrt ist aber trotz des Wetters wunderschön! Das Tal des Owenee Rivers stellt das dar, was man sich von Donegal erhofft.

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Auch die weitere Fahrt über die Hügel dieses abgelegenen Stücks Irland ist malerisch und durch die Wolken eindrücklich zugleich.

In Glencolumbkille angekommen, besuchen wir zuerst das Folk Village, das zum Glück gerade öffnet. Hier werden in verschiedenen alten Häusern die Gebräuche und Einrichtungen vergangener Zeiten gezeigt.

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Da wir noch viel Zeit und etwas Hunger haben, fahren wir nach Carrick und essen dort im Te Linn etwas kleines. Wir haben auf der Fahrt gemerkt, dass dies der direkte Weg zur Slieve League ist und beschliessen deshalb, diese noch anzuschauen.

Warum wir hier eine ungeplante Wanderung machen, kann Euch Tina ein andermal erzählen. Die Klippen, die sich manchmal rühmen, die höchsten Europas zu sein, werden gerade von einem Nebelmeer vom Landesinneren überrannt. Also noch schnell ein paar Fotos und schon geht es wieder zurück nach Glencolumbkille.

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Unser Host, Cliff, ist vor Ort und sieht kein Problem darin, dass wir unseren Plan ändern und nur eine Nacht hier übernachten. Der Grund dafür ist, dass wir uns Live-Musik erhofft haben, aber das Dorf momentan totenstill ist.

Bereits am Nachmittag haben wir beschlossen, einen geruhsamen Abend zu verbringen und deshalb in Carrick etwas eingekauft. Ich koche ein mexikanisch angehauchtes Reis-Hackfleisch-Gericht. Natürlich haben wir wie immer viel Zuviel und versuchen, das Essen an den Mann zu bringen. Cliff redet sich damit raus, dass er noch für seine Volunteers kochen müsse und der anwesende Spanier isst scheinbar erst viel später am Abend.

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Wir sind froh, als sich noch ein deutscher Wanderer, Mario, einfindet, der Gefallen an unserem Essen findet und mit dem wir noch eine interessante Unterhaltung führen.

Nach diversen Gläsern Wein und Guinness betten wir uns im gemütlichen Zimmer in die leider fahrbaren Betten.

Gute Nacht!

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