1.10.2015

Buncrana – Knockalla Mountains – Ballymastocker Beach – Rosnakill

Heute stellen wir fest, dass unsere Kleider von gestern Abend wirklich wie Fish and Chips frisch vom Laden riechen. Nicht sehr angenehm. Nun denn, das Essen war gut und so versuchen wir es auch mit dem Breakfast, das glücklicherweise in einem separaten Raum verspeist wird.

Die Fähre von Buncrana auf die Fanad Peninsula verkehrt nur im Sommer und so steht uns ein Umweg über Letterkenny bevor. Griannan of Eilach lassen wir links liegen, da wir die Abfahrt verpassen.

Letterkenny touchieren wir nur im Norden und die immer schmalere Strasse führt uns nach Glenvar. Hier sind viele Autos am Strassenrand geparkt, weil gerade eine Wake stattfindet. Der Parkplatz bei der Kirche, der Startpunkt unserer Wanderung ist aber fast leer.

Schuhe gewechselt (die Neuen aus Belfast haben heute ihren ersten Auftritt) und los geht’s einem Feldweg entlang. Dieser endet bald und wir gewinnen über Felder und Zäune ziemlich schnell an Höhe. Schon bald erreichen wir den Pilgerpfad mit den markanten drei Kreuzen am Ende.

ire15-246

ire15-248

ire15-249

ire15-250

Ab hier geht es wieder querfeldein in Richtung Gipfel, bis wir einen Jeeptrail erreichen.

ire15-251

Als dieser zu Ende ist, waten wir durchs ziemlich trockene Moor in der Richtung, in der wir die Seen erwarten.

ire15-255

Das Panorama mit den Seen ist wunderschön und wir verweilen ein bisschen, bevor es über die Ridge wieder an den Abstieg geht.

ire15-254

ire15-253

Beim Wagen, der übrigens den Namen René erhalten hat, angekommen wechseln wir die Schuhe und fahren zur Ballymastocker bay. Ein wunderschöner 3-Meilen-Strand.

ire15-256

Wir legen uns an den besonnten Strand und geniessen das Urlaubsfeeling.

ire15-257

Um vier Uhr treffen wir in Rosnakill ein, wo uns von den McBrides ein warmer Empfang bereitet wird. Leider wird die Küche aktuell renoviert, weshalb wir im nächsten Ort eine Take-away-Pizza auf dem Pier verspeisen.

Zurück in Rosnakill kramt Tina ein Buch auf dem Ipad hervor und ich gehe runter in die Bar, wo ich dank Wifi-Empfang das Euroleague-Spiel der Spurs sehen kann. Die erste Pint geht aufs Haus und es wird immer wieder ein Schwätzchen gehalten.

Mr McBride, der Vater, erzählt, dass gestern eine junge Frau von 40 Jahren, die nur ein paar Häuser weiter gewohnt hat, gestorben ist. Er entschuldigt sich mehrmals, dass er mich deshalb kurz alleine lassen müsse, als wäre das nicht selbstverständlich.

Nach ein paar Pints und dem 1:1 zwischen Liverpool und Sion verabschiede ich mich und gehe ins Bett.

Gute Nacht!

<– vorheriger Tag nächster Tag –>

Share