10.11.2014

Erkundung La Digue

Ich bin heute bereits früh wach, schliesslich bin ich in den Ferien, schlafen kann ich später. Allerdings hat es einen Grund für meine frühe Aktivität. Die Geräuschkulisse, welche von aussen ins Schlafzimmer drängt ist für Europäer ungewohnt und ziemlich laut.

Also schnappe ich mir meine Kamera und mein Zoom und begebe mich im Pyjama auf den grosszügigen Balkon.

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Hier kreucht und fleucht um diese frühe Uhrzeit bereits das Leben. Etwa eine Stunde verbringe ich draussen mit schauen und zuhören, bis auch Tina aufsteht.

Wir haben Halbpension gebucht und freuen uns nach dem gestrigen ersten Eindruch bereits auf das Frühstück. Zu recht! Eine riesige Brotauswahl, warme Küche, Fleisch, Käse, Süsses etc.

So gestärkt machen wir uns abmarschbereit. Wir verbringen auch diesen Urlaub nicht mit am Strand liegen, also Vorräte und Fotoapparat gepackt und los geht’s in Wanderkleidung.

Für heute haben wir uns den südwestlichen Teil der Insel vorgenommen und wollen schauen, wie weit wir kommen.

Auf dem Weg durchs Dorf decken wir uns mit Vorräten (vor allem Wasser – es sind lauschige 28 Grad) ein und legen dann den ersten Stopp bei der Union Estate ein. Ein Freiluftmuseum mit diversen handwerklichen Darbietungen und einem Schildkrötengehege. Die Einkünfte kommen aber wahrscheinlich von Leuten, die das Anwesen passieren, um an die Anse source d’argent zu gelangen. Man kann dies umgehen, muss dafür aber ein paar Meter über Privatbesitz.

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Nach dem Kurzbesuch bei den Schildkröten die sich eventuell ein schöneres Leben mit mehr Auslauf wünschen, erreichen wir den ersten der fast zahllosen Traumstrände.

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Die Kombination der Granitfelsen mit dem weissen Sand, dem blauen Himmel und dem türkisen Meer verleitet uns zu vielen Fotos. Speicherkarten haben wir ja genug dabei.

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Hinter den Stränden geht es meist direkt in dichtes Unterholz, was nicht immer einfach zu passieren ist. So kommen wir also nicht bis ans Südende der Insel.

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Wir versuchen es noch im Wasser watend, was sich aber auch mit unseren Wasserschuhen als ziemlich glitschig herausstellt. Operation abgebrochen, wir machen es uns an einem einsamen Strand gemütlich und lassen die Seele baumeln.

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Auf dem Rückweg halten wir an der nun gut besuchten Bar an der Anse source d’argent und genehmigen uns eine frische Kokosnuss, respektive deren Innenleben, und ein paar kleine leckere Bananen.

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Nun geht es gemütlich wieder in Richtung Hotel, wo wir etwas im Zimmer entspannen. Wie ihr merkt, haben die bilder meist nichts mit dem Text zu schaffen, aber wir haben weder vom Dorf Fotos gemacht, noch von unseren Siestas (shame on me).

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Am Nachmittag verlassen wir das Zimmer nochmals und wollen uns den Sonnenuntergang am Strand ansehen. Wir spazieren ein kurzes Stück nach Norden wo wir auf die Anse Severe treffen. Hier packen wir zuerst unsere Schnorchel und Brillen aus und begeben uns zum vorgelagerten Riff. Die Unterwasserwelt ist toll, aber die Strömung macht ein Verweilen über den spitzen Korallen schwierig.

Wir sind nahe am Äquator und die Sonne geht schon ziemlich früh unter. Wir haben Glück, das Wetter hält und die paar Wolken machen die Stimmung wunderschön.

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Anschliessend gehen wir zum Frischmachen ins Zimmer und dürfen wieder das tolle Buffet geniessen (wovon es ebenfalls keine Bilder gibt… Schade!)

Gute Nacht!

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