21. Juli 2021

Onguma – Waterberg

Morgenessen war wiederum fantastisch. Wir haben die zwei Tage des Nichtstuns wirklich genossen!

Nach Morgenessen und Auschecken fahren wir auf der C38 nach Osten und schon kurz darauf auf der B1 nach Südosten.

Auf dieser Strasse haben wir bei Tsumeb ein grenzwertiges Erlebnis, als mehrere (viele) Kinder und Jugendliche am Strassenrand stehen und mit Schleudern auf uns zielen – und auch schiessen. Zum Glück werden wir nicht getroffen. Ich kann – und will – mir aber vorstellen, dass die Fehlschüsse Absicht waren.

Vor Grootfontein fahren wir rechts ab und folgen der D2859 zum Hoba Meteorit.

So viel gibt es hier nicht zu sehen (ja, es ist einer der grössten Meteoriten auf der Erde die so offen liegen, aber…) und wir machen uns auf den weiteren Weg.

Schon bald gibt es für mich eine viel interessantere Ansicht:

Dieses Mysterium befindet sich bei 19°42’53.1″S 17°50’42.1″E. Ich habe bis jetzt nicht nachgeforscht, ob da jemals noch ein Zug fährt. Aufgrund des guten und sauber Zustands der Gleise würde ich aber sagen: ja.

Wir fahren weiter über die Farmstrassen die nach Süd – Südost führen und sind dann irgendwann, nach vielen geöffneten und geschlossenen Viehgattern, beim Eingang zur Waterberg-Wilderness, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen.

Unser Bungalow mit dem Quellwasser-Pool wäre natürlich in der warmen Jahreszeit noch viel mehr wert, ist dann aber jeweils meist ausgebucht…

Unser Häuschen hat natürlich keine Zentralheizung, aber immerhin einen externen Boiler, der auch kräftig angefeuert wird. So können wir ausführlich mit Quellwasser duschen, ohne dass uns kalt wird.

Anschliessend geht es zum Sundowner mit der überragenden Aussicht über die Ebene nach Süden – immer begleitet von den Rufen der Dazzies, den hier ansässigen Klippschliefern.

Trotz der überaus guten Kost der letzten zwei Tage sind wir von der jungen Köchin hier am Waterberg überrascht und geniessen das sehr fein gewürzte Essen. Das Dessert ist schliesslich fast unverschämt gut und wir fallen zufrieden in die – kalten – Betten.

Wir versuchen irgendwann der Kälte mit dem Ofen im Zimmer Herr zu werden, was aber eher in Räucherwaren ausartet.

Da der Durchlauferhitzer immer noch heiss ist kann ich ein paar PET-Flaschen füllen und als Bettflaschen unter die zitternde Reisegruppe bringen.

So schlafen wir gut bis fast nach Sonnenaufgang.

Gute Nacht!

Gefahren Km: 345

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