13. Juli 2021

Sesriem – Swakopmund

Auch für heute lassen wir uns das Morgenessen mitgeben, da wir schon bald auf der Strecke einen Pflichthalt haben, wo wir uns gewisse kulinarische Höchstleistungen erwarten.

Um auszuchecken gehe ich trotzdem frühmorgens noch in den Hauptkomplex, wo alles dunkel ist. So fällt noch fast besser auf, wie luxuriös hier alles ist.

Bald entdecken mich die Angestellten und melden, dass jemand hier ist.

Nach dem Auschecken fahren wir vom Hof und müssen aber noch kurz vor dem Tor des Parks warten, um diesen zu verlassen (!). Nicht nur der Zugang ist streng geregelt, sondern scheinbar auch das Verlassen. Das merken wir spätestens, als zuerst die entgegenkommenden (einfahrenden) Fahrzeuge das Tor passieren dürfen und erst anschliessend wir.

Wir wissen aktuell noch nicht genau, was uns auf dieser Etappe, die wir als Fahrerei abgetan hatten, erwartet. Umso positiver sind wir überrascht!

Bis Solitaire halten wir uns mit Fotos noch zurück. Dort erstehen wir aber leckere Dinge wie z.B. den in ganz Namibia berühmten Apfelkuchen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Wir kaufen moderat ein und geniessen die Cappuccinos sowie die Gebäckstücke unterwegs auf der Pat.

Auf der Strecke bis Walvis Bay wird das eine oder andere Bild geschossen. Es gefällt uns hier sehr gut!

Der Kuiseb Pass/Canyon zeigt sich von der besten Seite – wie man oben und unten sieht geniessen wir die Fahrt bis nach Walvis Bay! (entschuldigt das durcheinander bei den Fotos – unten wieder etwas aus Solitaire)

In Walvis biegen wir untypischerweise nach Süden ab. Wir wollen noch etwas Geflügel sehen. Die Anzahl an Flamingos in der Bucht ist – verglichen mit Fotos im Netz – überschaubar. Trotzdem sind wir sehr angetan und geniessen den Anblick der irgendwie grazilen, aber scheinbar dennoch nicht allzu gescheiten Tiere.

Nachdem wir uns sattgesehen haben bringen wir die letzten Kilometer nach Swakopmund hinter uns. Dort werden wir bereits von Silvio erwartet. Die Stadt interessiert uns (nicht nur wegen der aktuellen Situation) nicht und so sind wir froh, dass wir Halbpension gebucht haben. Denn Silvio ist ausgewanderter Italiener und fertigt hier in Namibia Pizza und Pasta von Hand! Entsprechend super war unser Abendessen. Was uns mehr irritiert ist, dass Silvio uns “befiehlt” das Auto gänzlich zu leeren und nichts darin zu hinterlassen, da die Leute wirklich arm sind und Hunger haben. Später am Abend wird das Thema nochmals aufgenommen und da Silvio selbst Suppenküchen unterstützt, können wir auch ein paar Euros in Direkthilfe investieren.

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 360

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