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16. Juli 2022

Rivière-au-Tonnerre – Sept-Îles

Wir schlafen sehr gut in unserem eher kleinen Bett und sind gespannt, wie das Morgenessen daherkommen wird. Zuerst gibt es noch einen Rundgang durch das liebevoll gestaltete Motel, welches, von aussen, wie aneinander geschichtete Container aussieht. Der kreative Schwemmholz-Weihnachtsbaum ist scheinbar ein Ganzjahres-Designobjekt und stört nicht.

Nach dem einfachen Morgenessen möchten wir gerne das Innere der hiesigen Kirche besichtigen. Gemäss Plakette hat sie eigentlich auch offen – die Türe ist jedoch fest verschlossen. Schade! So würde das aussehen…

Also machen wir uns auf zu den hiesigen Wasserfällen – schliesslich bedeutet der Ortsname auch Fluss des Donners.

Die unteren Fälle erreichen wir nach wenigen Metern und sie sind leider nur wenig spektakulär, da die Plattform nicht optimal platziert wurde. Von hier aus können wir aber den Naturhafen und das Meer erspähen, wo wir Wale in der Bucht vermuten. Also fahren wir die paar Meter wieder runter, nur um dort zu erkennen, dass der Wind aufgefrischt hat und es somit eine höhere Brandung hat.

Also fahren wir zu den oberen Fällen (Chûte du grand sault), wo eine kurze aber steile Kraxelei zum Ufer runterführt.

Wir halten uns hier nicht allzu lang auf – zu viele Punkte stehen noch auf dem Tagesprogramm.

Der nächste Stopp gilt den Chûtes Manitou. Hier sind wir etwas überrascht, als wir nach dem Parkieren von einer netten Dame ins hiesige Häuschen zitiert werden, um eine Art Eintritt zu bezahlen. Der Betrag ist zu vernachlässigen und wir sehen später, wieso die Mittel gut angelegt sind.

Nachdem wir die eben überfahrene Brücke nun zu Fuss passiert haben, geht der Weg ziemlich steil rechts ab. Wir erreichen die ersten beiden Aussichtspunkte, wo die Gischt mich schon ziemlich bald vom Fotografieren abhält.

Unten am See angekommen lasse ich kurz die Drohne fliegen, wodurch sich mein Verdacht bestätigt, dass dies noch nicht alles gewesen ist.

Also wandern wir weitern dem Flusslauf entlang nach unten und finden uns auf ein Mal auf Treppen und Holzstegen wieder. Zum Glück haben die Erbauer auch an Leute wie mich gedacht, die mit Höhen nichts anfangen können, und entsprechende Geländer installiert.

Unten angekommen sehen wir schliesslich das eingeprägte Bild des Falls. Und da ich darf, lasse ich auch noch die Drohne steigen. So sehen wir, dass wir uns immer noch in unmittelbarer Nähe des Ozeans befinden.

Der Weg rauf ist nun nicht nur wegen den Höhenmetern, sondern auch wegen der relativ hohen Temperatur ziemlich anstrengend.

Also gönnen wir uns beim Auto angekommen ein paar Getränke, die unter den Sitzen erstaunlich kühl geblieben sind.

Die nächste Etappe bringt uns zum Startpunkt der Rundwanderung am Petit-Havre de Matamec. Der Himmel ist bedeckt und wir haben uns das Ziel eigentlich nur als Möglichkeit zur Vertretung der Beine ausgesucht. Umso positiver sind wir vom Setting überrascht und geniessen fast (da es ziemlich rauf und runter geht) jeden Meter!

Nach dieser wunderschönen, aber länger als erwarteten, Wanderung kommen wir gut gelaunt beim Hotel Gouverneur in Sept-Îles an, wo wir vor einer gefühlten Ewigkeit (also vor vier Tagen) bereits genächtigt haben.

Wir waren beim letzten Aufenthalt hier mit dem Nachtessen dermassen zufrieden, dass wir für eine Reservation für heute gefragt haben. Das “Le Bavard et l’Ivrogne” bleibt aber am Samstag geschlossen und so ergibt sich für uns die Chance, etwas neues zu entdecken.

Das sehr gut bewertete “Chez Sophie” mit seiner breiten Auswahl soll es sein. Nebst dem wirklich guten Essen aus aller Welt wird sogar Guinness serviert, was natürlich kein Minuspunkt ist.

Nach dem aktiven Tag mit dem wunderbaren Abendessen sind wir doch etwas müde und zurück im Hotelzimmer wird es bald still.

Gute Nacht!

Gefahren Km: 136

<– 15. Juli 2022 – 17. Juli 2022 –>

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15. Juli 2022

Havre-Saint-Pierre – Rivière-au-Tonnerre

Noch so gerne verlassen wir unsere Unterkunft. Beim Auschecken werde ich an der Reception zum Glück nicht gefragt, wie es uns gefallen hat. Für ein Mal ist das kein Minuspunkt…

Tim Horton ist nur wenige Fahrminuten von unserem Parkplatz entfernt und so ist dies unser erster Stopp. Danach ist es schon Zeit, den Hafen aufzusuchen.

Bei den Büros des Nationalparks sowie des Service Boréale hat es zum Glück genug Parkplätze und wir stellen uns – wie immer – in Eingangsnähe.

Wir haben noch etwas Zeit und schauen uns die Ausstellung über die Îles de la Minganie an, bevor wir am Schalter unsere Seenot-Jacken erhalten. Darin sehen wir so sexy aus wie immer, weshalb wir Euch von Fotos verschonen.

Kurz darauf geht die Reise in einem ziemlich grossen Zodiac los nach Quarry, wo wir nach kurzer, gemütlicher Fahrt auf ruhiger See unbeschadet ankommen.

Hier lauschen wir den Ausführungen des Rangers, der vor allem über die hiesigen Wandermöglichkeiten informiert. Kurz darauf sind wir bereits unterwegs zur Umrundung des östlichen, kleineren Teils der Insel, wo wir nach wenigen 100 Metern die ersten interessanten Steinformationen entdecken.

Nachdem wir den nördlichsten Punkt der Ostseite umrundet haben, geht es weiter gemütlich dem Strand entlang, ehe die spannendste Passage der Insel folgt. Wir sehen bereits aus der Ferne die sich hoch auftürmenden Kalksteinmonolithen.

Je näher wir kommen, umso imposanter werden sie – und als dann Tina daneben steht, sehe ich die tatsächliche Grösse. Sie müssen sich nicht vor den Hoodos im Südwesten der USA verstecken.

Da wir sehr gut in der Zeit sind, wandern wir auch noch ans andere Ende der Anse des Érosions, wo die Fotomöglichkeiten aber sehr eingeschränkt sind.

Also zurück und ab in den Wald, um wieder die Anlegestellt zu erreichen. Aber auch hier biegen wir nochmals ab und nehmen auch noch den Weg zu den “Falaises” mit.

Hier im Inselinnern biete sich ein erstaunlich anderes Bild mit dichtem Bewuchs und teils moorähnlichen Lichtungen inklusive Seen.

Wieder am Nordufer angekommen ruhen wir uns kurz aus und begeben uns, sobald unsere Mitfahrgelegenheit angelegt hat, zum Steg.

Eine kurze Überfahrt bringt uns zur Nordwestküste der Nachbarinsel, Île Niapiskau. Das Taxi nach Hause erwartet uns in drei Stunden an der Südostküste und so machen wir uns nach einem kurzen Imbiss am Strand auf die Socken.

Der Weg führt wunderschön durch den wiederum dichten Wald, der ab und zu fast märchenhaft wirkt. Es gibt nasse Stellen, die wir mit unser pantherhaften Agilität locker überschreiten.

Schon bald erreichen wir die Ostseite der Insel und folgen nun dem Weg der Küste entlang nach Süden. Noch gut in der Zeit entdecken wir den Bootsanleger und die anliegenden Monolithen.

Da die Monolithen gerade überlaufen sind, machen wir es uns auf den Sitzbänken gemütlich und beobachten die Szenerie. Irgendwann ist der Trubel vorbei und wir sind an der Reihe uns die Monolithen und den Rundweg obenrum zu erkunden.

Irgendwann legt ein doppelstöckiges Boot an, welches uns zurück nach Havre-Saint-Pierre bringt. Ein wirklich schöner Tagesausflug, der jeden Cent wert ist und uns auch neugierig auf die anderen Inseln macht (welche wir in diesem Urlaub auslassen).

Zurück in Havre erlaubt die Zeit noch einen kurzen Besuch im Einkaufszentrum. Da wir weder auf Google noch sonst irgendwo im nächsten Übernachtungsort eine Verpflegungsmöglichkeit gefunden haben, kaufen wir uns ein Abendessen ein. Wir sind von der Auswahl wirklich überrascht. Es gibt frisches Baguette, Parmaschinken und Brie. Zum Dessert kaufen wir noch einen kleinen Kuchen, der bei den Weight-Watchers mindestens auf der schwarzen Liste steht.

Nach dem Einchecken im Hotel (L’Escale Lam-Air in Rivière-au-Tonnerre), welches übrigens auch Abendessen servieren würde, fahren wir ein paar hundert Meter nach Osten und über einen Feldweg an den unten zu sehenden Aussichtspunkt.

Auf den ersten Blick nichts wildes – jedoch werden wir bereits nach kurzer Zeit von speienden und springenden Walen unterhalten. Leider zu weit weg, als dass es ein Foto davon gäbe. Aber manchmal zählt auch einfach nur die Erinnerung.

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 101

<– 14. Juli 202216. Juli 2022 –>

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14. Juli 2022

Île aux Perroquets – Havre-Saint-Pierre

Heute müssen wir bereits wieder von der Insel runter, was ein Grund mehr ist, früh aufzustehen. Wir spazieren nochmals runter zum Strand und erfreuen uns ein paar Minuten ab der Stille. Zurück oben am Leuchtturmwärterhaus sehen wir auch Jeannine, die es sich hier gemütlich macht und der Sonne beim Aufgang zusieht. Es wirkt als wäre es eine ruhiges Leben hier auf Perroquets.

Zum Morgenessen werden wir wieder verwöhnt, und wir lassen es uns nicht nehmen, die beiden Damen um ein Foto anzufragen (was fast umgehend als gute Idee angesehen wird).

Nach dem Essen packen wir unsere Siebensachen und gehen runter zum Steg, wo schon bald unsere Mitfahrgelegenheit eintrifft. Nun dürfen wir diese wunderbare Insel noch ein Mal vom Meer aus betrachten – ohne Nebel, ohne Wolken und mit Sonne und Lächeln im Gesicht!

Zurück auf dem Festland sind wir erstaunlich schnell wieder fokussiert und freuen uns auf die weiteren Punkte unserer (noch ziemlich jungen) Reise.

So gibt es bereits nach 10 Kilometern einen Stopp, der uns ziemlich am Herzen liegt. Das maison de la culture Innue (Haus der Innuu-Kultur) empfängt uns aber leider so, wie wir das schon öfters bei staatlich geförderten Unternehmungen der Ureinwohner vorgefunden haben. Die Empfangsdame ist total desinteressiert und wir werden mit der – eigentlich schön eingerichteten – Ausstellung nicht warm.

Wir fahren weiter, und an unserem nächsten Übernachtungsort, Havre-Saint-Pierre, vorbei.

Die Landschaft hier ist geprägt von vielen kleinen Seen und aber auch der Strasse, die dazwischen verläuft.

Am ausgeschilderten Parkplatz für das Cap Ferré, der für mich eigentlich etwas zu früh auftaucht, angekommen, packen wir unsere Rucksäcke und wandern los. Bereits nach ein paar Metern kommt uns ein Fahrzeug entgegen, dessen Insassen uns zur Weiterfahrt bis zum nächsten Parkplatz raten. Natürlich nehmen wir den Rat an und sparen uns die zusätzlichen Kilometer. Nun geht’s aber los.

Die Farbe dieses Bachlaufs lässt uns vermuten, dass wir uns in der Nähe unseres Ziels befinden.

Tatsächlich stehen wir ein paar Meter oberhalb des einigermassen berühmten, aber namenlosen Wasserfalls am Cap Ferré.

Eine kurze Kraxelei bringt uns nach unten.

Auf der Oberseite des Plateaus befindet sich ein Picknick-Tisch, welchen wir für einen kleinen Imbiss und Umtrunk nutzen, bevor es wieder zurück zum Parkplatz geht.

Auf dem ganzen Weg können wir Wale beobachten, welche aber zu weit weg für gute Fotos mit unseren Landschafts-Linsen sind.

Dann geht es zurück nach Havre-Saint-Pierre.

Hier waren wir etwas spät dran mit unserer Buchung und so war nur noch der Complexe MV mit seinen verwerflichen Bewertungen verfügbar. Wir merken bereits beim Check-In, dass die Jury hier nichts schlechtgeredet hat, sondern dass es wirklich so tragisch ist. Wir finden umgehend Haare in unseren Betten und aber auch sonstige Hinterlassenschaften der Vormieter.

Wir wollen uns die Ferien dadurch nicht vermiesen lassen und bauen nebst unserem starken Immunsystem auf ein umfangreiches Abendessen.

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 89

<– 13. Juli 202215. Juli 2022 –>

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13. Juli 2022

Île aux Perroquets

Wir haben sehr gut geschlafen!
Der erste Blick zum Fenster hinaus verheisst viel Gutes. Ich bin fast etwas zu euphorisch, aber Tina ist ebenfalls sofort auf den Beinen, als sie die Wetterbedingungen sieht.

Die Morgenessen-Zeit ist noch in weiter Ferne, als wir uns bereits auf der Insel tummeln. Allerdings sind die Vögel ausgeflogen und wir beschränken uns deshalb auf ein paar Fotos der Landschaft und Architektur.

Wir sind pünktlich beim Morgenessen und werden wiederum verwöhnt! Die lokal (nicht auf der Insel, aber drüben an der Côte-Nord) gesammelten Beeren schmecken subjektiv viel süsser als diejenigen bei uns in der Heimat.

Wir essen auf und gehen gleich wieder raus, da wir diesen Tag mit dem unfassbar schönen Wetter in vollen Zügen geniessen wollen. Die anderen vier Besucher der Insel verziehen sich in ihre Behausung und wir sehen sie heute nur bei den Mahlzeiten.

Im Nebenhaus (der Bibliothek) stehen Faltstühle zur Verfügung, was wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen lassen. Mit den Sitzgelegenheiten machen wir uns auf den Weg zu den für uns interessanten Plätzen, von wo aus wir die Papageientaucher (und anderen Vögel) beobachten können.

Wir sind gut gewappnet mit Fernglas, Kamera und Teleobjektiven und verbringen die nächsten vier Stunden draussen. Sorry, es folgen “ein paar” Fotos.

Beim Mittagessen erfahren wir, dass aufgrund des starken Windes heute keine Boote zur Insel kommen können. Mehr Glück geht nicht – wir haben die Insel – zusammen mit den vier Kaliforniern, welche wir bisher fast nicht gesehen haben – für uns!

Das Mittagessen besteht aus einer lokalen Poke-Bowl, die wunderbar schmeckt! Kaffee mit Kakao, Rahm und daneben einem selbstgemachten Schoko-Mandel-Keks sind genau das richtige für den weiteren Tag.

Nachdem wir satt und aufgewärmt sind, geht es wieder nach draussen!

Am Vormittag konnten wir das Verhalten der Vögel und die Lage ihrer Höhlen studieren. Da nun, am Nachmittag die Zeit für ihren Landgang ansteht, sind wir ab und zu am richtigen Ort, um sie noch näher zu beobachten. Natürlich passen wir, wie immer, auf, dass wir sie nicht stören.

Vorsicht, es folgen wieder “ein paar” Fotos.

Wir haben hier einen der schönsten Tage unseres Lebens verbracht – und er ist noch nicht ein Mal fertig. Wir freuen uns aufs Abendessen, welches von den beiden Damen mit der bereits bekannten Sorgfalt zubereitet wird. Suzanne erklärt auch wieder, was woher kommt und wie das ganze auf den Teller kommt. Der ganze Aufenthalt hier ist eine einzige lohnenswerte Angelegenheit – und damit seinen (hohen) Preis wert!

Natürlich gehen wir nach dem Abendessen nochmals nach draussen, da wir uns das Spektakel der letzten vom Fischen zurückkommenden Puffins nicht entgehen lassen wollen.

Natürlich ist auch die Lichtstimmung an sich das eine oder andere Foto wert.

Und damit: Gute Nacht!

Gefahren Km: 0.0

<– 12. Juli 2022 14. Juli 2022 –>

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12. Juli 2022

Sept-Îles – Île aux Perroquets

Heute steht der eigentliche Grund dieser Reise auf dem Programm. Wir stehen auf und schauen nervös hinaus. Es ist etwas bedeckt, aber scheinbar fast windstill. Tina meint, dass es hoffentlich noch etwas aufreisst.

Mir dagegen sind die Wolken ziemlich egal – wenn es denn nur nicht anfängt zu stürmen. Ich erkläre wieso das so ist – nämlich weil Überfahrten auf die Île aux Perroquets bei Weitem nicht immer möglich sind.

Mit dieser Hoffnung checken wir im Hotel aus, wo wir den bestellten Lunch ausgehändigt bekommen – wiederum mit der kühlen, eher unfreundlichen Art analog Vortag.

Wir fahren nach Westen und halten vor Sheldrake zwar am Strassenrand, aber mit Aussicht, um das offerierte Essen zu begutachten und teilweise zu verspeisen.

Wir kommen um 8:30, und somit eine halbe Stunde vor der abgemachten Zeit (9:00) in Longue-Point-de-Mingan an, begeben uns aber trotzdem bereits zum Treffpunkt, da das Wetter nicht besser geworden ist. Hier warte auf uns der Versammlungsort der Gemeinde, dessen Mittelpunkt nebst kleinem Veteranenmuseum diese Versammlungshalle zu sein scheint.

Wir werden von einer Dame empfangen, die bestätigt, dass wir besser jetzt als später ablegen. ABER: Wir warten noch auf weitere Gäste.

Diese lassen sich enorm viel Zeit und treffen erst um 9:30 ein. Meine Sympathie wird nicht gesteigert, als sich die Herrschaften mit offensichtlich US-Amerikanischem Akzent auch jetzt noch nicht beeilen.

Unsere “Rezeptionistin” ruft dann aber zum Glück zum sofortigen Aufbruch und wir fahren zum Parkplatz am Ableger.

Dort wird auch der Kapitän aktiv und schiebt mit dem Pickup das Boot ins Meer.

Über den wackeligen Steg erreichen wir beide mit den vier weitern Gästen den Kahn, der uns zur Insel bringen soll. Der Kapitän ist schätzungsweise 70 Jahre alt und leider ausschliesslich des hier üblichen französischen Dialekts mächtig. Trotzdem versucht er etwas Konversation zu betreiben und macht mich auf die phoques (Robben) aufmerksam.

Bald darauf ist die Île aux Perroquets in Sicht, wenn auch in ziemlich dichten Nebel getränkt. Uns ist das Wetter in diesem Moment egal – wir freuen uns !

Am vorgelagerten Steg werden wir nebst einem jungen Herrn von einer älteren Dame empfangen, die uns unser Gepäck – wir haben nebst Rucksäcken nur eine Tasche mitgenommen – abnehmen möchte. Wir lehnen dankend ab und tragen unsere Sachen bis aufs Eiland.

Hier werden wir von Raphael, dem jungen Herrn, der sich als kanadischer Ranger outet, begrüsst. Auf die Nachfrage, wer denn die Führung/Erklärungen gerne auf französisch oder englisch hören möchte, melden sich alle bei zweiterem. Die vorhin bereits genannte Dame wirkt daraufhin etwas enttäuscht und macht sich mit dem mit Gepäck beladenen Quad auf den Weg zum Leuchtturm. Wir werden später erfahren, dass sie, Jeannine, die Witwe des letzten Leuchtturmwärters ist und nur französisch spricht. Sie hätte die Führung in französischer Sprache geleitet.

Nach der kurzen Einweisung und Verteilung der Zimmer, bei der wir auch die zweite Hüterin der Insel, Suzanne, kennenlernen, machen wir uns sofort auf, um die ersten Vögel zu sehen. Die Interessen der anderen Touristen liegen anderweitig und so kommen wir uns nicht in die Quere.

Hier wird Vollpension geboten und so “müssen” wir schon bald zurück zum Mittagessen. Bei der Gelegenheit werfen wir auch einen Blick in die restlichen Zimmer des Leuchtturmwärterhauses.

Gekocht wird hier fast ausschliesslich mit örtlich verfügbaren Produkten. Suzanne erklärt jedes Teller mit viel Sorgfalt und auch Inbrunst und wir geniessen die gebotenen Mahlzeiten dadurch umso mehr!

Danach gehen wir natürlich nochmals raus, obwohl das Wetter nicht besser ist, und auch während des Nachmittags nicht mehr besser wird. Die Perroquets (Papageientaucher / Puffins) stört das nicht allzu heftig, jedoch sind sie aufgrund der Gezeiten eh nicht allzu aktiv.

Bald wird zum Apéro gerufen, welches aus Popcorn sowie einem örtlich inspirierten Getränk (u.a. mit Gin, Moos und Wildbeeren) besteht.

Zum Abendessen tischen die beiden Damen dann richtig auf und freuen sich auch über unsere positiven Rückmeldungen. Sie haben mittlerweile ausserdem mitbekommen, dass wir des französischen mächtig sind, was den “Faktor Liebe” in unserem Essen sicher nicht schmälert.

Interessant ist die Weinkarte inklusive den aufgerufenen, nach meinem Verständnis zu tiefen, Preisen.

Wir bedanken uns herzlich für das Abendessen und verabschieden uns ziemlich früh in die Nachtruhe. Hintergedanke ist der Wetterbericht für morgen, der uns schönsten Sonnenschein verspricht.$

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 174

<– 11. Juli 202213. Juli 2022 –>

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11. Juli 2022

Tadoussac – Sept-Îles

Heute ist ein gemütlicher Fahrtag mit ein paar geplanten Stopps angesagt.

Der erste davon sogar noch im Dorf selbst, da nebst Aussicht vom Zimmer und der örtlich üblichen Verkabelung auch das Ortsschild abgelichtet werden muss.

Etwa 7-8 Fahrminuten weiter haben wir ein für Ostkanada eher unübliches Ziel entdeckt: Dünen!

Diese sind nicht nur ziemlich hoch, sondern auch in eine schöne Landschaft eingebettet.

Da hier zum ersten Mal in diesem Bericht Fotos vom Quadcopter (Drohne) erscheinen der Hinweis, dass ich sowohl den kanadischen Drohnenausweis, sowie Berechtigungen zur Fliegerei während der ganzen Urlaubszeit erworben habe. Verbotszonen werden ausnahmslos eingehalten.
Wie das geht, könnt Ihr gerne bei mir anfragen.

Obwohl man sicher könnte, wandern wir hier nicht und fahren 25 Minuten weiter zum Cap Bondésir. Hier ist aber noch alles ge- und abgeschlossen, so dass uns nichts weiter bleibt, als weiterzufahren.

Nur etwa 15 Minuten später kommen wir am Centre de découverte du milieu marin in Les Escoumins an. Hier ist die Schranke zwar ebenfalls noch unten, die Parkplätze davor sind aber verfügbar und ein ziemlich offizieller Weg führt aufs Gelände.

Nicht nur die Landschaft ist hier wunderschön, auch die Stille lädt zum Verweilen ein – zumindest um diese eher frühe Uhrzeit.

Als wir bei den gesuchten Adirondacks (die markanten roten Holzstühle) ankommen und Tina sich in Pose wirft höre ich ein Geräusch und bemerke “hast Du den auch gehört?” und meine damit den vorbeiziehenden Wal.

Tina steht auf und wir beide schauen dem Meeressäuger an diesem wunderschönen Ort bei absoluter Stille zu, wie er an uns vorbeizieht.

Nachdem er ausser Sichtweite ist, gehen auch wir zum Parkplatz zurück und setzen unsere Reise fort.

Die nächste Etappe dauert ein gute Stunde ehe wir unseren fahrbaren Untersatz in der Nähe der petite chapelle des Ilets-Jérémie abstellen.

Von hier spazieren wir nach Norden in Richtung Meer. Zwar ist es – Ebbe sei Dank – nicht total nass hier, aber so ganz trockenen Fusses bewegen wir uns nicht der Küste entlang. Wir finden hier spannende Gesteinsformationen und die Farbgebung ist dank der düsteren Lichtstimmung ebenfalls interessant.

Das letzte Bild zeigt den Beginn des Rückwegs zum Parkplatz und wir merken, dass wir hier eigentlich nicht alleine unterwegs sein könnten. Also wird etwas Blödsinn geredet und schon bald stehen wir vor ihm: nicht dem Bären, sondern dem hiesigen Einsiedler.

Scheinbar hat sich eine ganze Kolonie an Aussteigern hier im Wald niedergelassen – zumindest sind etliche behelfsmässige Zelte zu erkennen. Wir grüssen auf jeden Fall freundlich und fragen nach dem Weg zur Kirche, welcher uns sehr nett gezeigt wird.

Wir fahren und sind schon gespannt wie sich uns der nächste Stopp präsentieren würde.

Nach 15 Minuten erreichen wir die Chutes Papinachois und weitere 10 Minuten die Zufahrtsstrasse zum Obelisque Girard in Ragueneau. Wieso diese Ur-Gesellen hier stehen haben wir nicht weiter erforscht, und da das Wetter es nicht gut mit den beiden Zwischenstopps meint, verweilen wir jeweils nur kurz .

Nun melden sich langsam unsere Mägen und, da wir uns bereits fast in Baie-Comeau befinden, suchen wir dort nach einem passenden Lokal. Wir finden das Le Manoir du Café, wo wir alles erhalten, was wir in diesem Moment brauchen. Backwaren und Inhalt sind frisch und die Getränke werden mit richtigem Kaffee zubereitet.

Nachdem wir gesättigt sind fahren durchs Dorf zurück zur Hauptstrasse und dort angekommen weiter nach Nordosten. Schon eine Viertelstunde später erhalten wir die Chance, unsere vorhin gewonnen Kalorien abzuarbeiten.

Dabei kapituliere ich bereits vor der ersten steilen Treppe, da mir diese für meine Höhenangst nicht kompatibel erscheint.

Den nächsten, grösseren Abschnitt fahren wir in einem Rutsch. Gut zwei Stunden sind es bis zum Parc Aylmer-Whittom, den wir erstens ziemlich spontan entdeckt haben, und der sich zweitens schon fast in Sept-Îles, also unserem Tagesziel, befindet.

Obwohl Wege gesperrt sind und die Baumaschinen auffahren, können wir uns hier eine ganze Weile die Beine vertreten und machen Bekanntschaft mit der örtlichen Fauna.

Wir fahren auch noch kurz zum Lac des rapides, welcher sich nördlich von Sept-Îles befindet und nebst einem Wasserflughafen auch Sandstrände bietet. Allerdings werden wir mit der sich uns bietenden Szenerie nicht warm und fahren gleich weiter zum Hotel.

Das Gouverneur Hotel ist mittelmässig bewertet, die Sauberkeit soll aber tadellos sein. Und genauso präsentiert sich uns die Unterkunft auch.

Von aussen etwas abgeschossen und der Empfang ist höchstens lauwarm. Das Zimmer ist aber geräumig und sauber, was uns absolut reicht.

Hier in Sept-Îles gibt es erstaunlicherweise eine ziemlich grosse Auswahl an guten Restaurants. Wir reservieren im Le Bavard & L’Ivrogne, was soviel wie “Der Schwätzer und der Trunkenbold” bedeutet. Erstaunlicherweise können wir bereits kurz nach der Ankunft erkennen, wer wer ist. 🙂

Wir werden wunderbar umsorgt und das Menü ist so ganz nach unserem Geschmack mit vielen frischen Zutaten und innovativen Kreationen. Das Hauptaugenmerk der Küche liegt dabei ganz klar auf Produkten aus Schweinefleisch (Thema: Nose-to-tail).

Nachdem wir sogar noch die Desserts vollständig verputzt haben, sind wir pappsatt und fahren zurück zum Hotel, wo wir zufrieden und voller Hoffnung und Vorfreude auf morgen einschlafen.

Gute Nacht!

Gefahren Km: 451

<– 10. Juli 202212. Juli 2022 –>

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10. Juli 2022

Québec – Tadoussac

Wir haben gut geschlafen und der grobe Plan für heute steht auch schon. Nach dem Auschecken fahren wir nach Norden und verfahren uns tatsächlich schon wieder – trotz Navi.

Eigentlich wollten wir direkt zum Einkaufen fahren, entscheiden uns dann aber irgendwann zum vorherigen Morgenessen bei Tim Hortons.

Von da ist es dann doch nicht mehr so weit bis zum Walmart, wo wir den Grundvorrat für die ersten Tage besorgen (Campingstühle, Wasser, Süssgetränke, Snacks, Off! Deep Woods und Bärenspray.

Bis Tadoussac sind es über 200 Kilometer. Glücklicherweise haben wir für unterwegs ein paar Ziele ausgemacht, welche wir noch besuchen können.

Schon bald nach Québec biegen wir ab zum Parc de la Chute-Montmorency. Wir nähern uns von Westen (oben), was absolut beabsichtigt ist, da wir kein Interesse an einer Gondelfahrt haben.

Mit seinen 83 Metern Höhe ist er nicht nur der höchste der Provinz Québec, sondern auch 30 Meter höher als die Niagarafälle.

Wir merken hier, dass Sépaq nicht gleich Sépaq ist, indem wir trotz unseres Passes Eintritt bezahlen. Nun denn…

Die Fahrt geht weiter nach Saint-Anne-de-Beaupré, wo es ein paar religiöse Bauten zu sehen gibt.

Wir verlassen das pilgergeschwängerte Örtchen und bereits ein paar Kilometer weiter meldet sich der Hunger. In Baie-Saint-Paul wird uns ein schöner Tisch zugewiesen, wo wir eine nicht allzu kleine Zwischenmahlzeit verspeisen.

Übrigens werden wir immer noch mit bestem Wetter verwöhnt, was auf dem weiteren Weg zum einen oder anderen Halt führt. Allzu fest dürfen wir aber nicht trödeln, da wir heute in Tadoussac noch eine Bootstour gebucht haben.

Irgendwann kommen wir bei der Fähre an, welche Teil des Highway-Netzes von Canada – und somit kostenlos – ist.

Wir treffen, für unsere Verhältnisse, pünktlich an unserer Unterkunft, dem Le Béluga, ein. Die Rezeptionistin macht uns dann aber sofort darauf aufmerksam, dass wir uns beeilen sollten, damit wir das Boot noch erwischen.

Also lassen wir das Zimmer noch etwas warten und machen uns direkt auf den Weg zum Hafen – wo wir dann noch ziemlich lange auf die Abfahrt warten.

Da es eine Zodiac-Tour ist, fassen wir den üblichen Anzug und wir sind optimistisch, dass wir gut gerüstet sind (was sich auch beweisen wird).

Wir sind dankbar, dass wir schon intimere Waltouren geniessen durften. Trotzdem sehen wir die Meeressäuger immer wieder gerne. Ausserdem können wir in grosser Entfernung Belugas erkennen, was ein Novum ist. Leider sind sie für gescheite Fotos zu weit weg (auf dem zweiten Bild wäre einer zu sehen).

Es ist nun bereits 19:00 und so suchen wir uns auf dem Weg ins Hotel bereits ein Lokal für das Abendessen. Dieses finden wir im Pick up Grille und später gibt es auch noch einen Absacker in der benachbarten Mikrobrauerei.

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 233

<– 9. Juli 2022 11. Juli 2022 –>

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9. Juli 2022

Anreise: Home – Genf (GVA) – Montréal (YUL) – Québec (YQB)

Endlich geht es wieder ein Mal westwärts über den Teich. Nachdem es damit 2020 und 2021 nichts wurde, konnten wir nun für 2022 das vor über zwei Jahren geplante Highlight buchen. Wir verraten hier noch nicht zu viel – es hat aber etwas mit Tieren zu tun.

Heute, Samstag 9. Juli 2022, geht es los. Wie immer wenn wir weit abseits gewohnt haben, helfen uns unsere lieben Leute den Weg zur Bahn zu bewältigen. Merci!

Die Zugfahrt dauert heuer etwas länger, da wir für ein Mal nicht von Zürich, sondern von Genf abfliegen. Das macht insofern Sinn, weil wir uns eigentlich die ganze Zeit im französischsprachigen Raum bewegen.

In Genf ist zwischen Bahnhof und Flughafen (ca. 600m) nicht viel los. Der Check-in ist ebenfalls in wenigen Minuten absolviert. Erst beim Security-Check entdecken wir wieder, was das eigentliche Problem dieses Flughafens ist. Obwohl nur wenige Personen abzuhandeln sind, dauert es hier eine gefühlte Ewigkeit.

Ausserdem weckt mein Fotorucksack nach vielen Jahren problemlosen Scannings wieder ein Mal das Interesse des Sicherheitspersonals. Die nette Dame sieht sich den Rucksack von innen an und meint dann nur, dass das sicherlich schöne Fotos geben werde.

Nachdem wir es durch die Kontrollen geschafft haben freuen wir uns auf unsere Plätze in der dritten Reihe. Air Canada ist für die Flüge in Richtung Westen immer noch eine unserer liebsten Airlines (natürlich nebst Edelweiss und Swiss).

Wie man sieht lassen wir es uns gutgehen. Bei mir werden es knapp drei Filme bevor wir in Montréal landen.

Dort angekommen haben wir dank der kleinen Verspätung beim Abflug nur eine kurze Umsteigezeit.

Meinen wir…

Nach unserem Jogging beim Abfluggate angekommen erwartet uns das Bild eines ziemlich entspannten Piloten (wie wir später merken ist es nicht der unsrige).

Wir merken also, dass wir noch etwas Zeit haben und die Lounge befindet sich gleich hinter unserem Gate. Treppe rauf – alles voll – Treppe runter. Wir vertreten uns die Füsse lieber noch etwas im Terminal.

Irgendwann geht es dann doch noch los nach Québec.

In Québec angekommen ist es bereits ziemlich dunkel. Unser Autovermieter hat aber noch offen und wir erhalten problemlos unseren Wagen, der uns die nächsten geschätzten 3’000 Kilometer begleiten soll.

Zum Glück habe ich mir den Weg zur Unterkunft einigermassen eingeprägt, da das Navi sich wie üblich dagegen sträubt, sofort unseren Standort zu erkennen.

Wir schaffen es trotz Dunkelheit problemlos zur Econo Lodge und sind entgegen der Bewertung (3.6 von 5) positiv überrascht.

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 5

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13. – 16. Oktober 2021

Dublin

Wir geben am Morgen des 13. Oktober problemlos unseren treuen Begleiter der letzten Tage ab und lassen uns von den netten Leuten bei Bunk Campers ein Taxi bestellen, welches uns ins Stadtzentrum zum Brooks Hotel bringt.

Aber hier besteht der weitere Urlaub aus Shopping, Essen, einem Besuch in Howth, Essen, Shopping und dem Rückflug in die Heimat. Ihr dürft Euch also auf viele Essensfotos freuen.

Unser Fazit: Wir hatten notgedrungen einen Camper gemietet, welcher dann zwar nicht zwingend notwendig, doch aber überaus praktisch war. Einen grösseren Camper als den T6 würden wir sicher nicht empfehlen. Mit der mitgeführten Küche war es möglich überall anzuhalten und einen Tee oder eine warme Suppe zu geniessen. Daher: immer wieder!
Wir durften wunderschöne Landschaften auf der Insel (wieder-)entdecken und werden sicherlich zurückkehren!

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12. Oktober 2021

Lough Inagh – Swords

Heute fahren wir ein Mal quer über die Insel. Und da wir noch ein paar Dinge ansehen möchten, sind wir wieder zeitig auf den Beinen.

Das Morgenessen ist lecker und man könnte sich bereits wieder überessen.

Satt verabschieden wir uns von der Westküste indem wir noch ein paar Fotos vom Lough Inagh machen.

Wir waren zwar beide schon mehrmals auf der Insel, trotzdem haben wir nicht nur neue Ziele, sondern auch Veränderung an den Strassen entdeckt. Die Autobahn zwischen Galway und Dublin kann mittlerweile sogar so genannt werden!

Nächster Stopp ist in Maynooth, wo wir problemlos Conollys Folly finden. Leider ist alles abgesperrt und wir können nur von frontal vorne fotografieren.

Ein paar Kilometer weiter, in Leixlip, suchen und finden wir die Wonderful Barn. Ein Passant erklärt uns, dass der Park noch vor kurzer Zeit zeitlich für Besucher eingeteilt war – so dass sich aufgrund der Pandemie nicht zu viele Personen treffen sollten.

Das war es aber nun von Architektur und Natur unterwegs und im Liffey Valley Shopping Center steht uns ein schwieriger Moment bevor: Tina nimmt Abschied von ihren vielgereisten Wanderschuhen, welche sowohl amortisiert sind wie auch definitiv ihren Dienst getan haben. Es gibt Bilder davon – diese wären aber einem fröhlichen Reisebericht nicht förderlich.

Im Shopping Center kommt (natürlich) vor allem Tina auf ihre Kosten. Wobei: ich amüsiere mich köstlich ab der Deko im Marks & Spencer. Zur Erinnerung: wir schreiben den 12. Oktober…

Bei Costa erhalten wir die gewohnt leckeren Utensilien, die uns bis zum Abendessen durchbringen.

Wir fahren heute nicht nach Dublin sondern checken in Swords im Premier Inn Dublin Airport ein. Das hat den Grund, dass wir morgen in der Früh den Camper abgeben müssen und dies manchmal etwas dauern könnte.

Abendessen im ansässigen Thyme Bar & Grill. Gut, aber Dublin kann dies auf jeden Fall noch steigern in den nächsten Tagen.

Gute Nacht!

Gefahrene Km: 290

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